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„Leben und Tod“ stößt auf großes Interesse

18.04.2011
Deutschlandweit einzigartige Veranstaltung zum Thema Sterben wächst
„Leben und Tod“ stößt auf großes Interesse
Die "Leben und Tod" findet zum zweiten mal in Bremen statt

Die norddeutsche Veranstaltung „Leben und Tod“ hat bereits im ersten Jahr für viel positive Resonanz gesorgt. Angehörige, Betroffene, Menschen in medizinischen, pflegerischen, seelsorgerischen Berufen oder haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter von Hospizdiensten sowie Aussteller, die mit den verschiedensten Hilfsangeboten und Produkten vor Ort sind, finden sich zusammen auf der Veranstaltung „Leben und Tod“, die vom 12. bis 13. Mai 2011 parallel zum Bremer Pflegekongress in der Messe Bremen stattfindet. Etwa 2.000 Menschen aus ganz Bremen, Hamburg, Niedersachsen und den angrenzenden Bundesländern kamen zu der Premiere im vergangenen Jahr, 64 Aussteller waren es insgesamt. „Die Zahl der Buchungen und Anfragen übertreffen das Vorjahresendergebnis bei Weitem, es sind bereits jetzt über 80 Aussteller angemeldet“, erklärt Meike Wengler von der veranstaltenden Messe Bremen.

 

Gespräche stehen im Mittelpunkt.

Auf dem Programm steht zum einen der Fachkongress, zum anderen die offenen Vorträge für Privatbesucher, die Orientierung und Informationen geben sollen. Dabei findet sich eine ganze Bandbreite an Themen, von der Patientenverfügung über Demenz bis hin zu spirituellen Fragen. Auf großes Interesse stößt der Vortrag von Dr. Margot Käßmann zum Thema „Alles hat seine Zeit – Ethische Fragen am Lebensende“ am Freitagmorgen.

 

Über 80 Aussteller präsentieren Produkte, Organisationen, Verbände und Dienstleistungen.

„Die Premiere hat gezeigt, dass es einen großen Informationsbedarf bei den Privatbesuchern gibt. Viele Menschen wollen aktiv vorsorgen und ihre Angelegenheiten in guten Zeiten regeln“, erläutert Wengler die Erfahrungen der Messemacher. Interessierte können sich nicht nur über aktuelle Themen wie die Patientenverfügung informieren, sondern auch ganz unverbindlich viele Fragen klären und sich selbst ein Bild machen. „Wer geht schon bei einem Bestatter vorbei oder spricht mit Mitarbeiterinnen eines Hospizes? Hier ist alles vor Ort und man kann sich in Ruhe informieren und selbst ein Bild machen“, erläutert die Projektleiterin die guten Gründe, die für einen Besuch der „Leben und Tod“ sprechen. „Ganz wichtig ist uns eine angenehme Atmosphäre und Ruhe für intensive Gespräche. Das schätzen sowohl die Fachleute und Aussteller als auch die Privatbesucher“, so Wengler. Und es darf auch gelacht werden: Die Karikaturenausstellung des an Krebs verstorbenen Karl-Horst Möhl lädt ein, sich dem traurigen Thema von einer anderen Seite zu nähern. Auch das gemeinsame Projekt mit Trauerland, in dem 140 Grundschulkinder auf der Veranstaltung lesen, basteln und malen, bringt eine gewisse Leichtigkeit mit sich. „Wir nehmen den Titel der Veranstaltung wörtlich: Denn das Leben und der Tod gehören zusammen.“

Die zweite „Leben und Tod“ findet am 12. und 13. Mai in Halle 4 der Messe Bremen statt. Auf der Fachmesse stellen ambulante und stationäre Hospizdienste, Altenpflegedienste und -heime, Bestattungsunternehmen, Friedhofsgärtnereien, Versicherungen, Selbsthilfegruppen, Vereine und Verbände aus. Dabei sind zudem Kirchen und Glaubensgemeinschaften, es gibt Kunst, Literatur und vieles mehr.

 

 

Infos:

Öffnungszeiten: täglich 10 bis 18 Uhr
Preis Privatbesucher: 8,- Euro / 5,- Euro für Abocard-Inhaber
Fachteilnehmer finden die gestaffelten Preise im Internet. 

 

 

WFB Wirtschaftförderung Bremen GmbH

Geschäftsbereich Messe

Findorffstraße 101

28215 Bremen

T +49 (0) 421 3505 379

F +49 (0) 421 3505 566

info@lebenundtod-bremen.de
www.lebenundtod-bremen.de

 

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