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Bremen ist eine Reise wert

07.05.2012
"Leben und Tod" vom 10. - 11. Mai in Bremen
Bremen ist eine Reise wert
Fotos: Messe Bremen

Köln schunkelt im Karneval, München zelebriert das Oktoberfest. Und in Bremen wird das ganze Jahr über gefeiert. Hier findet jeder seine Bühne: Mutige Artisten, anmutige Tänzerinnen, populäre Popstars, wissbegierige Wissenschaftler. Deutschlands ältestes Volksfest – der Freimarkt –, das Musikfest, das Festival Maritim, Europas größtes Sechs-Tage-Rennen, Musical- und Theaterhighlights, bedeutende Kunstausstellungen, der traditionelle Weihnachtsmarkt mit Schlachte-Zauber an der Weserpromenade … die Hansestadt an der Weser steckt voller Leben und Erlebnisse.

1.200 Jahre Tradition und Weltoffenheit prägen Bremen, die Hansestadt an der Weser. Die alte Handelsstadt mit ihrem historischen Zentrum rund um den Marktplatz verströmt das Flair einer jungen Großstadt. Und dennoch wird jeder, der sich mit offenen Augen auf Zeitreise begibt, Zeugen der langen Geschichte und jede Menge spannende Geschichten finden. In Bremen gibt es Häuser, die sich wie Perlen an einer Schnur aneinanderreihen, Esel, die einander „Guten Tag“ sagen, und Kathedralen, die unter sorgsamer Beobachtung stehen.

Unverwechselbar bleiben das prächtige Rathaus im Stil der Weserrenaissance und die ehrwürdige Figur des Roland auf dem historischen Marktplatz, die seit 1404 den Bürgerwillen nach Unabhängigkeit verkörpert. Rathaus und Roland stehen als Welterbe der Menschheit unter dem Schutz der UNESCO, doch auch der Schnoor – Bremens ältestes Stadtviertel –, die ungewöhnliche Architektur der traditionsreichen Böttcherstraße oder der Bremer Dom suchen ihresgleichen. Für einen Rundgang zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten ist nicht mal ein Stadtplan nötig. 2.000 Nägel aus Messing und Stahl führen vom Liebfrauenkirchhof über Marktplatz und Schnoor zur Böttcherstraße.

 

Nach wie vor spielt der Handel über die Weser eine entscheidende Rolle. Trotz harter Konkurrenz hat Bremen seine Stellung unter den Nordseehäfen behaupten können. Die Bremischen Häfen sind längst kein Ort für Seefahrtsromantik mehr, sondern hochspezialisierte und moderne Arbeitsplätze einer maritimen High-Tech-Wirtschaft. Für „Sehleute“ attraktiv: der Neustädter Hafen in Bremen mit seinem regen Schiffsbetrieb und in Bremerhaven der Container-Terminal mit der größten Autoumschlagsanlage Europas. Der ehemalige Auswandererhafen an der Columbus-Kaje ist heute Treffpunkt der internationalen Kreuzfahrtflotte mit den schönsten Passagierschiffen der Welt.

An der Uferpromenade Schlachte treffen sich bei schönem Wetter Bremer und Auswärtige direkt an der Weser. Von den Terrassen und Gärten einer vielfältigen Gastronomie aus lässt sich der Blick aufs Wasser genießen. Historische und moderne Schiffe säumen den Kai und lassen Urlaubsstimmung aufkommen. Etwa 2.000 Sitzplätze stehen den Gästen während der Sommersaison in den Bier- und Sommergärten an der Schlachte zur Verfügung. Im Sommer ist der Ausschank draußen bis Mitternacht erlaubt. Auch auf dem Wasser geht es in Bremen kulinarisch zu: An Bord der Schiffe vor der Schlachte erwartet die Besucher eine abwechslungsreiche Gastronomie bis hin zur „piratischen“ Atmosphäre auf dem Pannekoekschiff „Admiral Nelson“. Auf große oder kleine Fahrt geht es am Martinianleger an der Schlachte: Im Sommer schippern die Fahrgastschiffe täglich weserauf- oder weserabwärts. Von hier aus geht es zum Beispiel zur Weser- und Hafenrundfahrt, auf Frühstücks- oder Candlelightfahrt, zur „Kohl und Pinkel“-Tour auf dem Wasser oder zur „Weser-Bord-Party“.

Innovation aus Tradition – so lässt sich Bremens Rolle beim Beschreiten neuer Ufer beschreiben. In der Hansestadt wird Geschichte gelebt und Zukunft gestaltet. Geschichte, Tradition, Hightech, Wissenschaft und Raumfahrt vereinen sich zu einem neuen, innovativen Gesamtbild. Aufregende Erlebniswelten und Science Center, Einblicke in die Hochschulen und zukunftsweisende Technologien – Bremen beweist mit zahlreichen Projekten, dass Wissenschaft nicht trocken und verstaubt sein muss. In der Hansestadt wird eine enge Bindung zwischen Wissenschaft und Bürgern gepflegt.

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