Der Tod in der Karikatur |
18.01.2011 |
Das Deutsche Zeitungsmuseum präsentiert im Museum für Sepulkralkultur rund 120 Karikaturen zum Thema Tod aus der Sammlung Koos van Weringh.
Der Tod in den Medien ist allgegenwärtig, in großen Schlagzeilen und aufrüttelnden Bildern präsentieren und kommentieren sie täglich, was sich Menschen gegenseitig antun; Bilder vom Tod, vom Töten und neuerdings vom Sterben werden uns täglich über die Medien frei Haus geliefert. Der Tod kommt in vielerlei Gestalt und fordert Journalisten immer wieder heraus: Welche Worte und Bilder können und müssen gezeigt werden? Wie viel Pietät lässt sich mit der journalistischen Recherche und Informationspflicht vereinbaren? Den Besucher erwartet eine Zeitreise durch über hundert Jahre konfliktreicher Geschichte, die sich in den ausgewählten Karikaturen nachvollziehen lässt. Frei nach dem Motto „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“ liefern die Zeichnungen – manchmal erst auf den zweiten Blick – viele aufschlussreiche Einblicke.
Der Sammler Koos van Weringh, Jahrgang 1934, sammelt seit über 50 Jahren Karikaturen. Er hat eine Reihe von Büchern und Artikeln über deutsche und niederländische Zeichner veröffentlicht sowie zahlreiche Ausstellungen kuratiert.
Info:
Museum für Sepulkralkultur
Weinbergstraße 25-27
34117 Kassel
Tel. 0561 91893 0
E-Mail: info@sepulkralmuseum.de
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 10 – 17 Uhr
Mittwoch 10 – 20 Uhr
Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen. Er kostet 19,90 EUR
Führungen nach Vereinbarung und
jeden Mittwoch um 18 Uhr findet eine öffentliche Führung statt.
Es gelten die regulären Eintrittspreise, es wird keine Führungsgebühr erhoben.








