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		<title>Die vielfältigen Bereiche von Sterben, Tod und Trauerarbeit</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Feb 2012 12:28:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute, Mittwoch den 15. Februar, um 19 Uhr eröffnet die Veranstaltungsreihe der inzwischen 14. Hospizwochen, die der kirchliche ambulante Hospizdienst Kraichgau organisiert. Die Bundesstiftung Kinderhospiz freut sich über die Berichterstattung in der Rhein-Neckar-Zeitung und weist auch auf der eigenen Homepage darauf hin – vor allem natürlich, weil die neueste Auflage der Hospizwochen sich in diesem Jahr auch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute, Mittwoch den 15. Februar, um 19 Uhr eröffnet die Veranstaltungsreihe der inzwischen 14. Hospizwochen, die der kirchliche ambulante Hospizdienst Kraichgau organisiert. Die <a href="http://www.bundesstiftung-kinderhospiz.de/joomla/" target="_blank">Bundesstiftung Kinderhospiz</a> freut sich über die Berichterstattung in der <a href="http://www.rnz.de//zusammenkraichgau/00_20120206084007_Die_vielfaeltigen_Bereiche_von_Sterben_Tod_und.html" target="_blank">Rhein-Neckar-Zeitung</a> und weist auch auf der eigenen Homepage darauf hin – vor allem natürlich, weil die neueste Auflage der Hospizwochen sich in diesem Jahr auch mit den besonders sensiblen Themen wie der Kinderhospizarbeit beschäftigt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.bundesstiftung-kinderhospiz.de/joomla/" target="_blank">Bundesstiftung Kinderhospiz</a></p>
<p>Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung: <a href="http://www.rnz.de//zusammenkraichgau/00_20120206084007_Die_vielfaeltigen_Bereiche_von_Sterben_Tod_und.html" target="_blank">„Die vielfältigen Bereiche von Sterben, Tod und Trauerarbeit“</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Gebt mir das Recht zu trauern</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 09:09:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Geltende Normen und Vorstellungen können dazu führen, dass Menschen nach einem Todesfall das Recht zu trauern abgesprochen wird. Zum Beispiel stoßen Geschiedene, die den Tod ihres früheren Ehepartners betrauern, auf wenig Verständnis. Betroffenen fehlen Anerkennung und Unterstützung des sozialen Umfelds. Die Verbraucherinitiative Aeternitas fordert mehr Verständnis und stellt im Portal www.gute-trauer.de Informationen bereit. Über das Phänomen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Geltende Normen und Vorstellungen können dazu führen, dass Menschen nach einem Todesfall das Recht zu trauern abgesprochen wird. Zum Beispiel stoßen Geschiedene, die den Tod ihres früheren Ehepartners betrauern, auf wenig Verständnis. Betroffenen fehlen Anerkennung und Unterstützung des sozialen Umfelds. Die <a href="http://www.aeternitas.de/" target="_blank">Verbraucherinitiative Aeternitas </a>fordert mehr Verständnis und stellt im Portal <a href="http://www.gute-trauer.de/" target="_blank">www.gute-trauer.de</a> Informationen bereit.</p>
<p>Über das Phänomen „sozial nicht anerkannte Trauer“, wie Fachleute es nennen, wird in Deutschland kaum gesprochen. Dabei werden viele Betroffene nach einem Todesfall aufgrund geltender Normen und Vorstellungen mit ihrer vermeintlich unberechtigten Trauer allein gelassen. Doch nicht nur das Umfeld spricht ihnen das Recht zu trauern ab. Ihre Situation kann dazu führen, dass sie sich selbst ihre Trauer nicht zugestehen. Solche Menschen laufen Gefahr, in eine schwierige Form der Trauer zu geraten, die therapeutische Hilfe notwendig macht.</p>
<p>Aus einer Vielzahl von Gründen kann Trauer im Widerspruch zu gängigen Konventionen stehen. Oft ist das Umfeld der Meinung, die betreffende Person habe keinen Grund zu trauern oder der Verlust sei nicht schwerwiegend. Diese Situation tritt zum Beispiel ein, wenn ein ehemaliger Ehepartner verstirbt, der in einer neuen Beziehung lebt. Weil Bindungen immer seltener ein Leben lang halten und die so genannte „Patchworkfamilie“ zur Normalität wird, steigt die Zahl dieser Fälle an. Das Umfeld reagiert mitunter verständnislos, ja sogar mit Ablehnung, wenn jemand dann dennoch „zu sehr“ trauert. Das Gleiche kann für heimliche Beziehungen, Beziehungen ohne Trauschein oder Todesfälle am Arbeitsplatz gelten. Ebenso schwer tut sich das Umfeld häufig bei vermeintlich nicht angebrachter Trauer um sehr alte Menschen, Komapatienten oder Totgeburten. Auch Hinterbliebenen nach einem Suizid wird mitunter Mitgefühl und Unterstützung verwehrt. Oft nicht anerkannt wird die Trauer um Haustiere.</p>
<p>Aeternitas empfiehlt Betroffenen, sich vom Umfeld nicht verunsichern zu lassen. „Helfen können zum Beispiel eigene, persönliche Trauerrituale und der Zusammenschluss mit anderen Betroffenen“, rät die Diplompsychologin Hildegard Willmann. Aber auch die Öffentlichkeit müsse für das Phänomen sozial nicht anerkannter Trauer sensibilisiert werden, damit Betroffenen mehr Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht werden könne. Willmann hat für das von Aeternitas geförderte Trauerportal <a href="http://www.gute-trauer.de/" target="_blank">www.gute-trauer.de</a> Vortragsfolien und Texte zum Thema „Sozial nicht anerkannte Trauer“ erstellt, die den Besuchern dort kostenlos zur Verfügung stehen. Im Portal finden Internetnutzer darüber hinaus umfassende Informationen zum Thema Trauer und Anlaufstellen für Hilfesuchende.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.aeternitas.de/" target="_blank">Aeternitas e. V. – Verbraucherinitiative Bestattungskultur</a><br />
Alexander Helbach</p>
<p>Dollendorfer Straße 72, 53639 Königswinter<br />
Telefon: 0 22 44 / 92 53 85, Fax: 0 22 44 / 92 53 88<br />
E-Mail: alexander.helbach@aeternitas.de</p>
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		<title>20 Jahre Museum für Sepulkralkultur in Kassel</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 12:33:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Museum für Sepulkralkultur Kassel]]></category>

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		<description><![CDATA[Blickt man auf die letzten 20 Jahre zurück, so haben sich in dieser Spanne die Welt im Großen und die Bestattungskultur im Kleinen stark verändert. Das Museum für Sepulkralkultur war natürlich nicht der Auslöser für diesen Wandel, auch nicht in der Bestattungskultur, aber es hat sich ebenfalls sehr verändert. Gar nicht mal vom Äußeren, das immer noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Blickt man auf die letzten 20 Jahre zurück, so haben sich in dieser Spanne die Welt im Großen und die Bestattungskultur im Kleinen stark verändert. Das <a href="http://www.sepulkralmuseum.de/" target="_blank">Museum für Sepulkralkultur</a> war natürlich nicht der Auslöser für diesen Wandel, auch nicht in der Bestattungskultur, aber es hat sich ebenfalls sehr verändert. Gar nicht mal vom Äußeren, das immer noch zur Straßenseite hin etwas abweisend wirkt, aber in seiner Arbeitsweise und seinen Zielsetzungen. Wer hätte noch vor 10 Jahren daran gedacht, dass im sepulkralen Ambiente des Museums nun recht regelmäßig Kindergeburtstage gefeiert, Kürbisse für Halloween geschnitzt und Forscherspiele arrangiert werden? Die Fokussierung auf die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen macht am ehesten deutlich, dass das Museum seine Aufgabe, Museum zu sein, sehr ernst nimmt. Es ist in erster Linie Teil eines kulturellen Angebots in Kassel und Nordhessen, das sich freilich auch an Erwachsene wendet – oder am besten an beide, an Familien mit Kindern. So war es jüngst zu sehen, als im Sepulkralmuseum der Dia de los Muertos, das mexikanische Totenfest,  gefeiert wurde. Als es auf Mitternacht zuging, schlummerten schon manche Kinder auf den ausgebreiteten Kissen, während die Erwachsenen zu den Klängen der Mariachi-Band zu tanzen begonnen hatten. Tage zuvor hatten die mexikanischen Kinder ihre Ofrendas im Museum aufgebaut und dazu gleich ihre deutschen Schulkameraden mitgenommen, um ihnen zu zeigen, wie sehr man Oma geliebt hat und nun so an sie denkt: Gelungene Kulturarbeit!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile gibt es im Jahreslauf viele Veranstaltungen im Museum, die zwischen fröhlich und besinnlich, zwischen informativ und unterhaltsam wechseln. Und es ist gut zu spüren, das eine geht wie das andere, wenn man sich immer wieder auf die neue Situation einstellt. So darf hier auch getrauert werden, wenn sich jeweils am 2. Sonntag im Dezember verwaiste Eltern zum Worldwide-Candle-Lighting im Museum treffen. Dass es so gekommen ist, ist freilich nicht selbstverständlich: Elterntränen, Kinderlachen, Expertenvorträge, Kleinkunsttöne, Konzertantes und manches mehr, alles unter einem Dach, worunter man vor 20 Jahren das „Totenmuseum am Kasseler Weinberg“ beherbergt sah. Es ist kein totes Museum geblieben, und das hat viele Gründe. Wir sind auf viele Menschen getroffen, die uns Leben eingehaucht haben, die uns Mut gemacht haben, die strengen Pfade wohltemperierter Pietät auch zu verlassen.</p>
<p>Allen voran sind in der Rückschau die Kollegen von der Caricatura, Galerie für komische Kunst in Kassel, zu nennen, die uns zum Wagnis ermutigten, gleich eine unserer ersten Ausstellungen mit Augenzwinkern zu präsentieren: „Schluß jetzt!“, hieß die Ausstellung, aber das war erst der Anfang. Selbst Kabarett war nach dem Erfolg der Karikaturen möglich. Rainer Pause trat als rheinischer Funeral-Entertainer schon vor 15 Jahren das erste Mal im Museum auf. Ebenfalls wegweisend war die Zusammenarbeit mit dem Team vom Stapferhaus in der Schweiz, das 1999 mit seiner Ausstellung „Last minute“ so unbefangen an das Thema heranging, wie wir es bis dahin nicht gewagt hatten. Doch wurde Last minute auch in Kassel ein Erfolg, der uns offenbarte, wir dürfen uns näher an das Thema heranwagen, wir sollen es sogar. Wir können es sogar mit Kindern: Das durften wir lernen vom FEZ Berlin-Wuhlheide, deren kindgerechte Ausstellung „Erzähl mir was vom Tod!“ selbst Vorschulkinder ins Museum führte.</p>
<p>Heute gibt es mehrere sepulkrale Museumskoffer mit dem schönen Namen „Vergiss mein nicht“ an etlichen Stellen in Deutschland und ermöglichen Kindern und Jugendlichen einen Besuch des Museums, ohne nach Kassel kommen zu müssen. In der Zusammenarbeit mit dem Naturkundemuseum in Kassel haben wir es dann schließlich sogar gewagt, in der Mumienausstellung 2009 erstmals menschliche, sterbliche Hüllen zu zeigen – und die Besucherinnen und Besucher haben diese Begegnung mit Mumien überwiegend positiv wahrgenommen.</p>
<p>Die genannten Beispiele für museale Projekte, die wir gemeinsam mit anderen durchführen durften, bilden nur einen kleinen Ausschnitt aus den vielen Begegnungen, die das Kasseler Totenmuseum lebendig hielten. Freilich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter selbst neugierig waren und bereit, auch ungewohnte Wege zu gehen. Das Museum für Sepulkralkultur war und ist für mich und wahrscheinlich für die meisten der Kolleginnen und Kollegen immer ein Museum, und doch zugleich mehr als ein Museum, ein Ort, der Menschen zusammenführt, unterschiedlichste Menschen aus unterschiedlichsten Gründen mit unterschiedlichsten Gefühlen und Stimmungslagen.</p>
<p>Das soll nicht bedeuten, wir hätten unsere Pflichtübungen musealer Standards vernachlässigt, aber es darf schon betont werden, dass in der musealen Trias von Sammeln, Bewahren und Erschließen im Kasseler Sepulkralmuseum das Erschließen den Schwerpunkt bildet. In der Vermittlung von Inhalten, sei es beim unterhaltsamen Eltern-Kind-Nachmittag, auf einer Tagung oder durch die Publikation wissenschaftlich fundierter Arbeiten, sehe ich schon die Hauptaufgabe unseres Hauses. Seine museale Sammlung ist kein Selbstzweck, sondern dient der Kommunikation und erschließt manche Sachverhalte einfach schlüssiger als das nur geredete Wort. Und so werden auch die Feste, die im Sepulkralmuseum veranstaltet werden, nicht um ihrer selbst willen gefeiert, sondern sind selbst Teil der Kommunikation und Vermittlung von Inhalten. Auch hier bleibt die Ausrichtung am Inhalt des Museums immer oberste Instanz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am 24. Januar 2012 jährte sich zum 20. Mal die feierliche Eröffnung des Museums für Sepulkralkultur, an der seinerzeit neben dem Bundespräsidenten Richard von Weizäcker die VertreterInnen aller Zuwendungsgeber teilnahmen. Noch heute sind es der Bund, das Land Hessen, die Stadt Kassel und die beiden großen Kirchen, die den laufenden Betrieb des Museums finanzieren. Dass sie dabei bleiben für die nächsten Jahrzehnte, wünscht sich das dankbare Geburtstagkind.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen: </strong></p>
<p>Fotos aus der Ausstellung: &#8220;<a href="http://www.adeo-online.de/der-tod-in-der-karikatur" target="_blank">Der Tod in der Karikatur&#8221;</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.sepulkralmuseum.de/" target="_blank">Museum für Sepulkralkultur </a></p>
<p>Weinbergstraße 25-27 | 34117 Kassel</p>
<p>T. 0561 91893-0 | F. 0561 91893-10</p>
<p>info@sepulkralmuseum.de | www.sepulkralmuseum.de</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>Ein erfolgreiches Jahr 2011 für adeo-online</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Internetportal adeo-online hat mit dem Jahr 2011 das erste Kalenderjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Erwartungen und Zielvorgaben wurden in nahezu allen Bereichen übertroffen. Mit über 23.500 Besuchern, das sind knapp 2.000 im Monat, erreicht das junge Portal in dem sogenannten Special-Interest-Bereich einen außergewöhnlichen Wert für das erste Kalenderjahr seit Gründung. „Das Thema Leben, Sterben und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Internetportal adeo-online hat mit dem Jahr 2011 das erste Kalenderjahr erfolgreich abgeschlossen. Die Erwartungen und Zielvorgaben wurden in nahezu allen Bereichen übertroffen. Mit über 23.500 Besuchern, das sind knapp 2.000 im Monat, erreicht das junge Portal in dem sogenannten Special-Interest-Bereich einen außergewöhnlichen Wert für das erste Kalenderjahr seit Gründung.</p>
<p>„Das Thema Leben, Sterben und Tod ist in unserer Gesellschaft ein Tabuthema. adeo-online wird daher von den Besuchern der Homepage gezielt ausgesucht, um sich zu informieren, was auch die durchschnittlichen Seitenbesuche pro Besucher zeigen“, sagt der Gründer und Herausgeber Bruno Vinschen. Über 180.000 Mal wurden von den Besuchern diverse Seiten aufgerufen. Im Schnitt sind es 7,66 Seitenaufrufe pro Besucher. Somit hat also jeder Besucher im Jahr 2011 nahezu acht Seiten des Portals aufgerufen. „Ein hervorragender Wert“, freut sich Vinschen und führt weiter aus: „Auf einer Homepage mit solch speziellen Inhalten, wie wir es hier bei adeo-online haben, war eine große Leserbindung vorausgesetzt, das Ergebnis aber überrascht positiv.“</p>
<p>&nbsp;</p>
<div id="attachment_1128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a href="http://www.adeo-online.de/wp-content/uploads/2010/12/fotolia_465093.jpg" class="lightview" rel="gallery[2577]" title="Friedhof Winter"><img class="size-large wp-image-1128  " title="Friedhof Winter" src="http://www.adeo-online.de/wp-content/uploads/2010/12/fotolia_465093-1024x661.jpg" alt="" width="450" height="323" /></a><p class="wp-caption-text">Das Thema Leben, Sterben und Tod erzielt bei adeo-online viel Aufmerksamkeit</p></div>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weit über 1.700 Abonnenten erhalten monatlich den kostenlosen Newsletter. Das Portal hat sich bereits im ersten Kalenderjahr etabliert. Dies machen nicht nur die Zahlen der Newsletter-Abonnenten deutlich. Auch die Zahl der RSS-Feeds stieg 2011 rasant an. Weit über 3.500 Feed-Aufrufe konnten im vergangenen Jahr realisiert werden. „Die Zahlen erfreuen uns sehr, doch wir bemerken auch Handlungsbedarf“, stellt Vinschen fest und erkennt, dass mehr Inhalte gefordert werden. 143 Artikel wurden im Jahr auf adeo-online veröffentlicht und in den sozialen Netzwerken kommuniziert. „Gerade die interessierten Leser aus den sozialen Netzwerken fordern mehr Inhalte. Knapp zwölf Artikel pro Monat sind zu wenig – hier müssen wir ansetzen und mehr Informationen liefern, aber dabei darf die Qualität der Artikel nicht leiden. Wir haben eine hohe Leserbindung, weil wir gute Themen haben und gute Artikel schreiben“, sagt Vinschen.</p>
<p>adeo-online plant bereits für dieses Jahr Verbesserungen. Einen kompletten Relaunch der Homepage wird es wohl nicht geben, dafür ist das Portal mit seinen anderthalb Jahren noch zu jung. „Das Erscheinungsbild wird positiv aufgenommen und es besteht kein Grund hier nachzubessern. Dennoch werden Maßnahmen umgesetzt werden: Wir wollen in erster Linie die inhaltliche Qualität verbessern. Wir arbeiten derzeit an verschiedenen interessanten Rubriken und wir planen ausführlichere Artikel zu diversen Themen, etwa die Trauer, die Haltung der Kirche zur Bestattungskultur oder die steigende Zahl der Feuerbestattungen. Außerdem wollen wir auf unserem Portal Spezialisten zu Wort kommen lassen – hier stehen wir mit einigen interessanten Persönlichkeiten bereits im Gespräch“, sagt Bruno Vinschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Danksagung</strong></p>
<p>Das Portal adeo-online bedankt sich bei allen Abonnenten und Lesern für das erfolgreiche Jahr 2011. Außerdem bedankt sich das Team für die Zusammenarbeit mit den Partnern von adeo-online – ohne diese Partner wäre eine unabhängige und qualitativ hochwertige Berichterstattung in diesem speziellen Bereich nicht möglich.</p>
<p>Danke an die adeo-online-Partner 2011:</p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.pludra.de/" target="_blank">Pludra &#8211; Frankfurt</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.binz-bestattungsfahrzeuge.de/" target="_blank">BINZ &#8211; Bestattungsfahrzeuge</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.bestattergewerbe.de/cgi-bin/brain_connector.pl" target="_blank">DIB &#8211; Deutsches Institut für Bestattungskultur</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.peka-verlag.de/peka-verlags-gmbh.html" target="_blank">peka Verlags GmbH</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.okh.de/" target="_blank">Otto-Kurt Hollmann &#8211; Bestattungswäsche, Sargausstattung und Bestatterbedarf </a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.messe-dresden.de/de/messe-in-dresden/pieta-messe-dresden/" target="_blank">Messe Dresden &#8211; Pieta 2011</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.walter-zimmermann.de/" target="_blank">Walter Zimmermann &#8211; Bestattungsdekoration</a></p>
<p style="text-align: left;"><a href="http://www.rosenfrieden.de/" target="_blank">Feuerbestattungen Celle &#8211; Rosenfreieden</a></p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Messe Leben und Tod 2012</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:10:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vom 10. bis 11. Mai 2012 öffnen zum dritten Mal die Pforten der Messe Bremen und begrüßen die Besucher und Aussteller der Messe Leben und Tod 2012. adeo-online hat die Fachausstellung 2011 besucht und ausführlich darüber berichtet (siehe unten, Informationen). Die „Leben und Tod“ beschäftigt sich mit allen Themen um Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 10. bis 11. Mai 2012 öffnen zum dritten Mal die Pforten der Messe Bremen und begrüßen die Besucher und Aussteller der <a href="http://www.lebenundtod-bremen.de/templ_lt.php?sprache=de&amp;nav=1&amp;sub1=0&amp;sub2=&amp;menu_id=349" target="_blank">Messe Leben und Tod 2012</a>. adeo-online hat die Fachausstellung 2011 besucht und ausführlich darüber berichtet (siehe unten, Informationen). Die „Leben und Tod“ beschäftigt sich mit allen Themen um Vorsorge, Sterben, Tod und Trauer. Die Messe richtet sich sowohl an Haupt- und Ehrenamtliche aus Hospiz und Pflege wie auch an beruflich Interessierte aus den Bereichen Bestattungsdienstleistung, Seelsorge oder Trauerarbeit, aber auch an interessierte Privatbesucher.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.adeo-online.de/messe-leben-und-tod-2012"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Über 3.100 Gäste haben 2011 die Messe, die Beiträge der ausgezeichneten Referenten zu den verschiedensten Themen des Fachkongresses und das Forum mit seinen offenen Vorträgen besucht. Knapp 100 Aussteller präsentierten ihre Dienstleistungen und Produkte rund um das Thema Leben und Tod. Dieser außergewöhnliche Marktplatz der Informationen und Ideen ist ein Muss für jeden, der sich mit der vielfältigen Thematik beschäftigt. Ein anspruchsvolles Vortragsprogramm und die vielen Zusagen diverser Aussteller werden den Besuchern der Messe wie in den beiden Jahren zuvor einen interessanten Informationsmix bieten. Parallel zur „Leben und Tod“ findet in den Messehallen auch der Bremer Pflegekongress 2012 statt.</p>
<p>Die Messe ist in diesem Jahr Partner von adeo-online. Das Portal wird im Vorfeld ausführlich über die Messe berichten. Informationen, Hintergründe und ein ausführlicher Messenachbericht werden in den kommenden Monaten hier zu lesen sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.lebenundtod-bremen.de/templ_lt.php?sprache=de&amp;nav=1&amp;sub1=0&amp;sub2=&amp;menu_id=349" target="_blank">&#8220;Leben und Tod 2012&#8243;</a></p>
<p><a href="http://www.adeo-online.de/messe-„leben-und-tod“-sties-auf-groses-interesse" target="_blank">Nachbericht zu &#8220;Leben und Tod 2011&#8243;, adeo-online</a></p>
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		<title>Buchvorstellung &#8211; Still geboren</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:10:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mitte November vergangenen Jahres, auf einer Podiumsdiskussion in Berlin, hörte ich erstmals von dem Buch „Still geboren“. Das Thema der Veranstaltung lautete „Wenn plötzlich alles ganz anders ist“ und Kernpunkt des Abends war eben dieses Buch: „Still geboren“ von Maureen Grimm und Anja Sommer, erschienen im Panama Verlag. „Still geboren“ beschäftigt sich mit dem Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mitte November vergangenen Jahres, auf einer Podiumsdiskussion in Berlin, hörte ich erstmals von dem <a href="http://www.panama-verlag.de/programm/still-geboren/index.html" target="_blank">Buch „Still geboren“</a>. Das Thema der Veranstaltung lautete „Wenn plötzlich alles ganz anders ist“ und Kernpunkt des Abends war eben dieses Buch: „Still geboren“ von Maureen Grimm und Anja Sommer, erschienen im <a href="http://www.panama-verlag.de/index.html" target="_blank">Panama Verlag</a>.</p>
<p>„Still geboren“ beschäftigt sich mit dem Thema Kindstod, genauer gesagt mit dem sehr frühen Kindstod: Wenn Kinder während der Schwangerschaft, bei der Geburt oder kurz darauf sterben – ein absolutes Tabuthema innerhalb unserer Gesellschaft, in der der Tod an sich bereits stark tabuisiert wird. Ein Tabu im Tabu also. Das Buch möchte genau hier ansetzen und zu einem offeneren Zugang zu dem Thema beitragen, was den Autorinnen und dem Verlag auf eindrucksvolle Weise gelingt.</p>
<p>Das Buch ist einfühlsam, leicht verständlich, aber dennoch mit starken Ausdrücken geschrieben. Das Thema ist schwer zu transportieren, den Autorinnen gelingt jedoch eben dies. Es ist der Aufbau, die Konzeption und natürlich auch die Sprache, die dieses Buch zu einer interessanten, aber vor allem sehr bewegenden Lektüre machen. Maureen Grimm und Anja Sommer geben dem Leser einen Leitfaden an die Hand, an dem er Halt finden kann. Was auch nötig ist, geht es doch um den Verlust eines Kindes zu einem Zeitpunkt, der von erwartungsvoller Freude und Spannung der jungen Eltern geprägt ist – wenn, ja wenn alles normal laufen würde. Aber was ist schon normal für die Eltern, die ihr Kind während der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt verlieren? Was passiert da mit ihnen? Wie gehen sie mit dieser Situation um, unmittelbar danach und im weiteren Leben? Wer hilft ihnen, was kann ihnen helfen? Und wie gehen die beruflich involvierten Menschen, Ärzte, Hebammen, Krankenschwestern, Seelsorger und Bestatter, damit um?</p>
<p>In erster Linie ist „Still geboren“ sicher kein Ratgeber. Es ist ein Helfer. Es hilft anhand von erzählten, fiktiven, aber sicher so oder ähnlich möglichen und tatsächlichen Geschichten. Es hilft, das Geschehene zu verstehen, sich damit auseinanderzusetzen. Historisches Verhalten – denn natürlich sind in der Menschheitsgeschichte immer Kinder gestorben – findet hier ebenso und im Verlaufe des Buches immer wieder Beachtung. Der Leitfaden durchquert alle Aspekte einer Schwangerschaft bis hin zur Geburt und darüber hinaus, und somit auch jeden möglichen Zeitpunkt, zu dem das Tragische zur grausamen Realität für die Angehörigen werden kann. Stark sind viele einzelne Statements von Betroffenen, von Müttern, Vätern, Ärzten, Krankenschwestern, Hebammen und vielen mehr. Am Ende bleiben der Abschied und die wichtigen Rituale, die damit einhergehen. Diese Rituale sind wichtiger Bestandteil des Trauerprozesses – jedoch ist das noch lange nicht in jedem Krankenhaus in Deutschland bekannt. Verfügen die Eltern zum Beispiel über Gegenstände, wie ein Namensbändchen? Oder gibt es Post-mortem-Zeichnungen, Fotografien, die zu einem späteren Zeitpunkt erheblich hilfreich sein können, um zu erkennen, zu begreifen, dass es da ein Kind gab, nämlich das eigene Kind?</p>
<p>Das Buch „Still geboren“ bewegt und regt zum Nachdenken an. Die Ethnologin Maureen Grimm hat selbst diese Erfahrung mit der Frühgeburt ihrer Erstgeborenen gemacht und sich aus einem wissenschaftlichen Ansatz heraus intensiver mit der Thematik beschäftigt. Die Künstlerin Anja Sommer hat einen anderen, einen künstlerischen Ansatz gewählt. Ihre Post-mortem-Aquarelle geben dem Leser nicht nur eine Vorstellung von den kleinen Körpern, sondern auch dem Buch eine Seele. Der Ansatz und die gelungene Umsetzung der Autorinnen macht „Still geboren“ zu einem besonders wichtigen Buch.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.panama-verlag.de/programm/still-geboren/index.html" target="_blank">&#8220;Still geboren&#8221;</a><br />
<br />
<a href='http://www.panama-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/stillgeboren.swf' rel='iframe' title='Still Geboren :: caption :: width: 1000, height: 800' class='lightview'>Leseprobe</a></p>
<p>Autoren: Maureen Grimm und Anja Sommer</p>
<p><a href="http://www.panama-verlag.de/index.html" target="_blank">Panama Verlag 2011</a></p>
<p>128 S., gebunden,  16,5 x  21,5 cm<br />
ISBN 978-3-938714-13-3<br />
19,90 € (D), 20,50 € (A), 29,90 sFr</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Buchvorstellung &#8211; Sieben Minuten nach Mitternacht</title>
		<link>http://www.adeo-online.de/buchvorstellung-sieben-minuten-nach-mitternacht</link>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 10:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein außergewöhnliches Buch, mit einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte und einem außergewöhnlichen Inhalt – und für eine besondere Zielgruppe: Jugendliche ab zwölf Jahren. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ von Patrick Ness und Siobhan Dowd, mit Illustrationen von Jim Kay, ist Ende August 2011 im cbj-Verlag erschienen. Der Verlag aus der Randome House Gruppe hat sich auf Kinder- und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein außergewöhnliches Buch, mit einer außergewöhnlichen Entstehungsgeschichte und einem außergewöhnlichen Inhalt – und für eine besondere Zielgruppe: Jugendliche ab zwölf Jahren. <a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=28646" target="_blank">„Sieben Minuten nach Mitternacht“</a> von Patrick Ness und Siobhan Dowd, mit Illustrationen von Jim Kay, ist Ende August 2011 im <a href="http://www.randomhouse.de/cbjugendbuch/" target="_blank">cbj-Verlag</a> erschienen. Der Verlag aus der Randome House Gruppe hat sich auf Kinder- und Jugendbücher spezialisiert . Das Thema jedoch erscheint selbst dem ein oder anderen Erwachsenen recht hart – es geht nämlich um den Tod eines geliebten Menschen.</p>
<p><a href="http://www.adeo-online.de/buchvorstellung-sieben-minuten-nach-mitternacht"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p>
<p>Der etwa 12-jährige Conor hat es nicht leicht. Seine Mutter ist an Krebs erkrankt und er hat mit ihr schon die ein oder andere schwere Behandlungszeit durchgestanden. Sein Vater lebt mit einer anderen Familie in den USA und der Kontakt ist lediglich in den letzten Wochen etwas intensiver geworden. Conor kennt die Gründe. Seine Großmutter erscheint ihm kaltherzig, sie haben nie einen richtigen Zugang zueinander gefunden. In der Schule ist er ein Außenseiter. Das muss nicht immer so gewesen sein, aber seit die Diagnose seiner Mutter bekannt wurde, verhalten sich Lehrer und Mitschüler ihm gegenüber anders. Zudem plagen Conor Albträume. Ein besonders schrecklicher Traum sucht ihn nahezu jeden Nacht heim und raubt dem Jungen Schlaf und Verstand. Da erscheint um genau sieben Minuten nach Mitternacht das Monster. Das Monster in Gestallt einer alten Eibe, die behauptet, Conor habe sie gerufen. Das Monster, das so viele Namen und Gestalten hat, will ihm drei Lebensgeschichten erzählen, bevor es bereit ist, seine, also die des Jungen, anzuhören. Die Eibe will die eine Geschichte von Conor hören: die des Albtraumes. Das Monster erscheint nun immer wieder, immer um sieben Minuten nach Mitternacht. Conor, dem anfangs alles unverständlich erscheint und der sich nur fürchtet, bemerkt, dass die Eibe aus einer anderen, vergessenen Welt kommt und ihm helfen will. Aber die Hilfe, die Conor verlangt, nämlich seine Mutter zu retten, wird ihm durch den Baum nicht zuteil. Im Gegenteil, es scheint sich alles gegen ihn zu wenden. Die Medikamente schlagen bei der Mutter nicht an, sodass sie erneut ins Krankenhaus muss. Sein Vater steht plötzlich vor der Tür, Conor soll zu seiner Großmutter ziehen. Und in der Schule erlebt er die Hölle.</p>
<div>
<blockquote><p><em>Das Monster tauchte kurz nach Mitternacht auf.<br />
Wie Monster das so machen.<br />
Conor war wach, als es kam.<br />
Er hatte einen Albtraum gehabt.<br />
Na gut, nicht irgendeinen. Den Albtraum.<br />
Den einen, den er in letzter Zeit ziemlich oft hatte.<br />
Den mit der Dunkelheit und dem Wind und dem Schrei.<br />
Den mit den Händen, die er irgendwann nicht mehr<br />
festhalten konnte, egal wie sehr er sich bemühte.<br />
Den, der immer damit endete, dass &#8230;</em></p></blockquote>
</div>
<p>Die Geschichte berührt den Leser durch das Unausweichliche – den Tod. Doch keiner spricht Conor darauf an. Alle teilnehmenden Personen, wie die Großmutter, der Vater, ja sogar die Mutter selbst, vermeiden es, dem Jungen die Tatsachen zu vermitteln. Selbst Conor weiß es, doch nur durch die Hilfe der alten Eibe kann der Junge sich seinem größten Albtraum stellen – dem Abschied von einem geliebten Menschen.</p>
<p>Das Buch ist gut und einfach, jugendgerecht, aber nicht simpel geschrieben. Die ganze Geschichte, ihr Aufbau und insbesondere das Ende, ist sehr bewegend und macht nachhaltig nachdenklich. Das Monster in Gestalt der alten Eibe ist sicher eine fantastische Figur, aber der Handlungsablauf, die Geschichte selbst ist unwiderruflich und erschreckend real – ohne aber zu erschrecken, denn es kommt im Leben nun mal so, wie es kommt.</p>
<p>Der Literaturkritiker, Kinder- und Jugendbuchautor Patrick Ness hat die Idee seiner Kollegin, der Autorin Siobhan Dowd, die nach schwerer Krankheit ihrem Krebsleiden erlag, weitergeschrieben und vollendet. Die Illustrationen von Jim Kay fügen sich perfekt in die Stimmung der Erzählung ein und sind sicher ein wichtiger Teil des Ganzen. „Sieben Minuten nach Mitternacht“ ist aber auch ein Buch für Erwachsene, die erfahren möchten, wie Kinder und Jugendliche mit dem Thema Sterben und Tod umgehen. Eine gemeinsam Lektüre dieses außergewöhnlichen Buches – das wäre wohl etwas, was den Autoren gefallen würde; auch wenn <a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=28646&amp;mid=6225" target="_blank">Patrick Ness in einem Interview</a> feststellt, dass jede Altersgruppe sich anders in die Vorgänge und Figuren versetzen kann, letztendlich aber die Angst vor einem drohenden Verlust universell und somit für jeden verständlich sei.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Informationen:</strong></p>
<p><a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=28646&amp;mid=6225" target="_blank">Interview mit dem Autor Patrick Ness</a></p>
<p><a href="http://www.randomhouse.de/webarticle/webarticle.jsp?aid=28646&amp;mid=6213" target="_blank">&#8220;Sieben Minuten nach Mitternacht&#8221;</a></p>
<p>Verlag: <a href="http://www.randomhouse.de/cbjugendbuch/" target="_blank">cbj</a></p>
<p>Originaltitel: A Monster Calls</p>
<p>Autoren: Patrick Ness, Sioghan Dowd</p>
<p>Illustrationen: Jim Kay</p>
<p>Übersetzung: Bettina Abarbanell</p>
<div>
<h2><span style="font-weight: normal; font-size: 13px;">Ab 12 Jahren</span></h2>
</div>
<div>
<p>Gebundenes Buch, Pappband mit Schutzumschlag, 						216 Seiten, 							16,2 x 20,8 cm<br />
mit s/w Illustrationen</p>
<p>ISBN: 978-3-570-15374-1</p>
<p>€ 									16,99 [D]  								 								 							 						 							 							 								| 								 									 									€ 									17,50 [A]  								 								 							 						 							 							 								| 								 									 									CHF 									24,50* 								 								 							 						 						 						(* empf. VK-Preis)</p>
</div>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Demenzkranke haben vor dem Tod oft klare Momente</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 11:27:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Geschäftsführerin der Landesseniorenvertretung Bayern, Veronika Schraut, hat eine Studie veröffentlicht, die deutlich zeigt, dass demenzkranke Patienten ihren bevorstehenden Tod oft bewusst wahrnehmen. Kaum ein Betroffener hatte Angst vor dem Tod gezeigt. In der Studie wurden 26 Angehörige und Pflegekräfte, die Erfahrung mit sterbenden Demenzkranken gemacht hatten, befragt. Dies berichtet die Welt-Online. Sicher ist die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Geschäftsführerin der Landesseniorenvertretung Bayern, Veronika Schraut, hat eine Studie veröffentlicht, die deutlich zeigt, dass demenzkranke Patienten ihren bevorstehenden Tod oft bewusst wahrnehmen. Kaum ein Betroffener hatte Angst vor dem Tod gezeigt. In der Studie wurden 26 Angehörige und Pflegekräfte, die Erfahrung mit sterbenden Demenzkranken gemacht hatten, befragt. Dies berichtet die <a href="http://www.welt.de/" target="_blank">Welt-Online</a>.</p>
<p>Sicher ist die Studie nicht repräsentativ, doch der Ansatz und das Ergebnis sollten Anlass zu weiterführenden Forschungen in diesem Bereich geben.</p>
<p>Hier geht es weiter zum Artikel auf Welt.de: <a href="http://www.welt.de/gesundheit/article13819263/Demenzkranke-haben-vor-dem-Tod-oft-klare-Momente.html" target="_blank">„Demenzkranke haben vor dem Tod oft klare Momente“</a></p>
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		<title>Tatortreiniger – Das Delete Team</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 10:18:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Leiche im Wohnzimmer. Selbstmord. Ein Familiendrama mit tödlichen Folgen. Ein Rentner, der schon seit Wochen tot im Bett liegt. Solche oder ähnliche Meldungen lesen wir nahezu täglich. Der Abtransport der Leiche wird oft von einem Bestattungsinstitut organisiert, doch wer kümmert sich eigentlich darum, dass die Räumlichkeiten wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt werden? Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Leiche im Wohnzimmer. Selbstmord. Ein Familiendrama mit tödlichen Folgen. Ein Rentner, der schon seit Wochen tot im Bett liegt. Solche oder ähnliche Meldungen lesen wir nahezu täglich. Der Abtransport der Leiche wird oft von einem Bestattungsinstitut organisiert, doch wer kümmert sich eigentlich darum, dass die Räumlichkeiten wieder in einen bewohnbaren Zustand versetzt werden?</p>
<p>Die Spuren, die der Tod hinterlassen hat, werden von sogenannten Tatortreinigern beseitigt. Spiegel-Online hat sich mit dem außergewöhnlichen Job beschäftigt und einem Berliner Unternehmen über die Schulter geschaut. 300 Euro bekommt das Unternehmen für einen Auftrag, und nicht wenige sprechen hier von einer mehr als unterbezahlten und somit menschenunwürdigen Tätigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier geht es weiter zum Artikel von Spiegel Online: <a href="http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/0,1518,804044,00.html" target="_blank">„Tatortreiniger – Das Delete Team“</a></p>
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		<title>Tweets zum Thema Tod II</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 09:00:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Vinschen</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Soziale Netzwerk Twitter kennt inzwischen jeder. Die Kunst ist hier, sich in 140-Zeichen auszudrücken. Dieser Umstand führt dazu, dass sich die Microblogger richtig Gedanken machen müssen  - denn jedes Zeichen zählt, sei es eine Buchstabe, ein Punkt, oder ein Leerzeichen. Mitunter kommt es zu kreativen Ausdrucksformen, also was liegt näher den Tweets zum Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Soziale Netzwerk <a href="http://twitter.com/" target="_blank">Twitter</a> kennt inzwischen jeder. Die Kunst ist hier, sich in 140-Zeichen auszudrücken. Dieser Umstand führt dazu, dass sich die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mikroblogging" target="_blank">Microblogger</a> richtig Gedanken machen müssen  - denn jedes Zeichen zählt, sei es eine  Buchstabe, ein Punkt, oder ein Leerzeichen. Mitunter kommt es zu  kreativen Ausdrucksformen, also was liegt näher den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter" target="_blank">Tweets</a> zum Thema Leben, Sterben und Tod hier bei adeo-online einen Raum zu geben.</p>
<p><a href="http://www.adeo-online.de/tweets-zum-thema-tod" target="_blank">Nach dem ersten Teil</a>, hier nun der zweite Teil der Rubrik: “Tweets zum Thema Tod”</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.adeo-online.de/wp-content/uploads/2012/01/tweets20-1-2012.jpg" class="lightview" rel="gallery[2551]" title="tweets20-1-2012"><img class="aligncenter size-full wp-image-2555" title="tweets20-1-2012" src="http://www.adeo-online.de/wp-content/uploads/2012/01/tweets20-1-2012.jpg" alt="" width="460" height="1058" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;">&nbsp;</p>
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