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Kirchen-Messe GLORIA mit knapp 3.100 Besuchern

04.11.2014
Ein bunter Blumenstrauß des kirchlichen Lebens
Kirchen-Messe GLORIA mit knapp 3.100 Besuchern
(Foto: Messe-Gloria)

105 Aussteller aus 9 Nationen, darunter ein internationaler Pavillon des Gastlandes Polen und ein spanischer Pavillon, zeigten den Messebesuchern die ganze Vielfalt des kirchlichen Lebens.

Die Vielzahl der Exponate reichte von Kirchenausstattung und sakralen Textilien über religiöse Produkte bis zu Devotionalien. Zudem konnten sich die Besucher zu Themenbereichen wie Pilgern, Literatur und Fairer Handel informieren. Abgerundet wurde das facettenreiche Programm mit Diskussionsrunden und Vorträgen, musikalischen Darbietungen sowie dem erstmals durchgeführten Kongress zur „Zukunft der Kirchenimmobilien“. Bischofsvikar Prälat Dr. Bertram Meier betont dazu: „Die präsentierten Dinge sollen weder banalisiert noch kommerzialisiert werden. Im Gegenteil: Sie halten unsere Herzen auf Gott hin offen; sie sollen helfen, dass wir uns an die Mittel erinnern, die wir als Menschen aus Leib und Seele brauchen, um uns der Transzendenz, dem heiligen Gott, besser zu öffnen. Auf diese Weise wurde ein bunter Blumenstrauß präsentiert, der zeigt, wie reich und farbig das kirchliche Leben ist.“

Projektleiterin Bettina Reiter zeigt sich erfreut, dass die einzige Kirchen-Messe im deutschsprachigen Raum so guten Anklang findet: „Wir konnten mit zusätzlichen Schwerpunktsetzungen wie etwa dem Thema „Restauratoren im Handwerk“, dem Kongress und dem Wettbewerb den Informationsbedarf für spezielle Themenbereiche abdecken und darüber hinaus mit einem hochinteressanten, ansprechenden Rahmenprogramm auf dem Kirchplatz und dem KunstPlatz zum Thema „Genau wie ich“ für eine ganz besondere Atmosphäre des Austauschs sorgen.“

 Ein hochkarätiges Rahmenprogramm begeisterte die Besucher

Das Begleitprogramm zur GLORIA wurde auf dem „Kirchplatz“-Podium inmitten der Messehalle präsentiert. In einem durchgängig moderierten Talk- und Musikprogramm kam eine Vielzahl bekannter Persönlichkeiten zu Wort. Dazu zählten der Bestsellerautor und Großneffe des letzten Kaisers von Äthiopien, Prinz Asfa-Wossen Asserate, die Sängerin Patricia Kelly von der Kelly-Family und der Altabt des Klosters Heiligenkreuz bei Wien, Gregor Henckel-Donnersmarck.

Elisabeth Lukas, eine der international bekanntesten Psychologinnen im deutschen Sprachraum, sprach über „Quellen sinnvollen Lebens – Woraus wir Kraft schöpfen können“ und zum Thema „Rendezvous mit dem Leben – wie wir unserem Ängsten trotzen und das Leben meistern“.

Es gab auch Platz für sehr ernste Themen: Der Präsident der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“, Johannes Freiherr von Heereman, ist kürzlich von einer Reise ins irakische Kurdengebiet zurückgekehrt und schilderte Eindrücke aus den christlichen Flüchtlingslagern. Erzbischof Joseph Coutts, der Vorsitzende der Pakistanischen Bischofskonferenz, berichtete über die explosive Lage der Christen in diesem großen muslimischen Land.

Prälat Wilhelm Imkamp und die evangelische Stadtdekanin Susanne Kasch diskutierten über den aktuellen Themenbereich „Armut und Reichtum der Kirchen“. Die wachsende Attraktivität des Pilgerns, die zunehmende Beliebtheit von Auszeiten in Klöstern sowie neue Entwicklungen der Trauer- und Bestattungskultur gehörten ebenso zu den „Kirchplatz-Themen“ wie ein Gespräch mit dem „Glockenpapst“ Kurt Kramer über Kirchenglocken.

Einfühlsame und niveauvolle Unterhaltung boten die Konzerte zweier namhafter christlicher Liedermacher. Neben dem Altmeister der modernen christlichen Musik, Siegfried Fietz, dessen Lieder wie „Von guten Mächten“ evangelischen und katholischen Christen aus den Gottesdiensten vertraut sind, trat der Autor und Sänger Andi Weiss, der den „Nachwuchspreis für Songpoeten“ der Hanns-Seidel-Stiftung erhalten hat, auf dem „Kirchplatz“ auf.

Kongress und Wettbewerb zum Thema „Zukunft der Kirchenimmobilien“

Großen Anklang fand der in diesem Jahr erstmals begleitend zur GLORIA abgehaltene Fachkongress, der die hochaktuelle Thematik „Zukunft der Kirchenimmobilien“ aufgriff. Kirchenverantwortliche in der Verwaltung und Betreuung kirchlicher Liegenschaften konnten sich über die Entwicklungen in diesem Bereich informieren und austauschen. Am 23. Oktober stand dabei die „Architektur, Umnutzung und Nutzungserweiterung sakraler Gebäude“ im Mittelpunkt.

Mehr als ein Wettbewerb: GLORIA-Wettbewerbspreis Zukunft der Kirchenimmobilien 2014 geht an die Stephanus Stiftung Berlin

Der erstmalig ausgelobte Wettbewerb Zukunft der Kirchenimmobilien bringt die besten, innovativsten und effizientesten Immobilienprojekte der Kirche im deutschsprachigen Raum ans Licht. Herausragende Leistungen der Bauherrenvertretungen der Kirchen wurden dabei in folgenden Kategorien bewertet:

• Partnerschaftliche Projekte (Kirchlich-Private-Partner-Projekte)

• Organisatorische Konzepte

• Umnutzungen/ Nutzungserweiterungen

• Verkehrssicherungspflicht und Betreiberverantwortung

•Bau- und Sanierungsvorhaben

Der Wettbewerbsbeitrag der Stephanus Stiftung Berlin ist als Leitkonzept zu verstehen, der in allen fünf Kategorien einzeln preiswürdig ist. Besonders heraus sticht, dass dieses Leitkonzept im Rahmen einer Sanierung eines Sakralbaus erfolgte. Dabei stand der Grundgedanke der Nutzungserweiterung im Fokus, der in einer erfolgreichen kirchlich-privaten Partnerschaft mit einem Architekturbüro realisiert wurde. Mit der sorgfältigen und aufwendigen Instandsetzung der Friedenskirche hat sich die Stephanus Stiftung in Berlin Weißensee und insbesondere Anita Schmidt als bauherrenseitige Architektin und Bereichsleiterin Facility Management um vorbildliche Bau- und Sanierungsmaßnahmen und Denkmalpflege im Sinne des Zukunftspreises Kirchenimmobilien verdient gemacht.

Die unabhängige Jury aus Vertretern der Architektenkammer, dem Bundesarbeitskreis Altbauerneuerung, einer Wohnungsbaugesellschaft und der Wissenschaft hat dieses Projekt einstimmig als beispielhaftes Modell der kirchlichen Immobilienbehandlung hervorgehoben. Die Auszeichnung mit der „Glory“ bewirkt einen Katalysatoreffekt für weitere Fortschritte im kirchlichen Immobilienbereich und unterstützt die Bewältigung zukünftiger Aufgaben. Der Wettbewerb bietet eine Plattform für gute Beispiele kirchlichen Umgangs mit der Immobilie. Der Wettbewerb soll auch im Rahmen nächsten GLORIA wertvolle Erfahrungen mit kirchlichen Immobilien transparent machen und damit den Austausch von Erfahrungen der kirchlichen Immobilienverantwortlichen befördern.

Ausstellerstimmen

„Wir sind mit dem Verlauf der Messe und der guten Atmosphäre ausgesprochen zufrieden, für uns als Marktführer ist die Kundenpflege sehr wichtig, die Besucherresonanz ist ausgesprochen gut. Für uns ist der kommende Termin im Februar 2016 ideal und wir werden auf jeden Fall wieder dabei sein!“
Ronny Havener – Havener GmbH

„Wir ziehen ein überwiegend positives Resümee und konnten ein starkes Interesse an unseren Produkten verzeichnen. Der Februartermin im Jahr 2016 passt für uns sogar noch besser.“
Gernot Dürr – Dürr Turmuhren und Glocken GmbH & Co KG

„Für uns ist die GLORIA die perfekte Plattform um unser Unternehmen in einem angemessenen Rahmen zu präsentieren und unseren Bekanntheitsgrad zu steigern.“
Andreas Bachmeier – Gold- und Silberschmiede Bachmeier

„Uns hat es sehr gefreut, dass namhafte Aussteller gekommen sind, die die Fachbereiche aufgewertet haben. Auch die Qualität der Besucher auf der GLORIA ist sehr hoch. Aus derzeitiger Sicht der Dinge sind wir 2016 fix wieder hier.“
Ing. Dietmar Schuhmeier – Carlo Loysch GmbH

„Viele interessierte Besucher waren da, ich war angenehm überrascht von der Messe. Hier ging es vorwiegend um Beratung, bei unseren gezeigten Produkten handelt es sich auch um Kunstwerke und limitierte Auflagen.“
Peter Muschiol – Quarternio Verlag Luzern AG

„Die GLORIA ist eine sehr schöne Messe, wir hätten das gar nicht so erwartet. Der erste Tag war gut, der zweite noch besser und heute können wir sagen, dass wir mit dem gesamten Messeverlauf sehr zufrieden sind. Am nächsten Messetermin werden wir wieder als Aussteller teilnehmen.“
Camilo Garrido & Oliver Lehmann – Colonia Kunsthandwerk

„Auf dieser sorgfältig vorbereiteten Messe kann man in sehr angenehmer Atmosphäre vielfältige Aspekte kirchlich relevanter Güter und Dienste kennenlernen und dabei so manches entdecken und erfahren. Es gibt auf der GLORIA auch gute Kontaktmöglichkeiten zu den Großhändlern.“
Tobias Perlick – Orient & Ornament

„Die Besucher haben sich viel Zeit genommen für gute Gespräche – für uns war der Platz neben dem Café auch perfekt.“
Johannes Seidel – Alpha Deutschland e.V.

„Es ist einfach schön, nette und offen gesprächsbereite Menschen zu treffen! Die GLORIA ist ein gutes Dialogforum!“
Klaus Veeh – Würzburger Partnerkaffee e.V.

„Die Besucher zeigten großes Interesse am sehr guten Rahmenprogramm und am KunstPlatz. Gestern waren zwei Kinder da, die sich die Ausstellung genau so angesehen haben, wir uns das im Idealfall vorstellen: Mit völliger Offenheit und kindlicher Neugier den KunstPlatz einfach auf sich wirken zu lassen.“
Anette Urban – ECKE GALERIE

„Die niveauvolle Kirchenmesse mit ansprechendem Rahmenprogramm ist eine lohnenswerte Plattform für alle Konfessionen.“
Hannes Conrad – Kunstwerkstatt Conrad

 

GLORIA Daten – Nächster Termin:

16. Kirchen-Messe GLORIA

Veranstaltet von der Messe Augsburg in Lizenz und mit Unterstützung der Messe Dornbirn

Nächster Messetermin: Donnerstag, 25. bis Samstag, 27. Februar 2016

 

Weitere Informationen:

Website: www.messegloria.info

Facebook: www.facebook.com/messegloria

XING-Gruppe: www.xing.com/net/gloria

Google+: www.google.com/+messegloriainfo_Kirchen-Messe

 

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