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Man kann längst von einem Mitteleuropäischen Branchentreff sprechen

29.04.2015
Interview mit Ulrich Finger, Geschäftsführer der Messe Dresden
Man kann längst von einem Mitteleuropäischen Branchentreff sprechen

Vom 29.-31. Mai 2015 wird die Landeshauptstadt Dresden wieder zum Treffpunkt zahlreicher  Branchenvertreter.  Unter dem Motto: „Eine Branche auf neuen Wegen“ präsentiert die PIETA 2015 dann die neuesten Entwicklungen, Produkte sowie Dienstleistungen aus den Bereichen Bestattung, Friedhof und Krematoriumswesen. adeo-online hatte im Vorfeld die Möglichkeit mit dem geschäftsführer der Messe Dresden, Ulrich Finger, zu sprechen. 

 

adeo-online: Die PIETA in Dresden gehört seit fast 20 Jahren zu den etablierten Fachmessen. Wie fällt Ihr Rückblick aus?

Ulrich Finger: Wir sind stolz darauf, dass die PIETA seit 1996 fest im Portfolio der MESSE DRESDEN verankert ist. Die PIETA ist bekannt und wird von den Fachausstellern und Besuchern kontinuierlich nachgefragt. In unserer großen HALLE 1 können wir der Nachfrage auf 6.700 m2 Ausstellungsfläche gerecht werden. Über die Jahre ist der Anspruch an eine Fachmesse gewachsen. Das betrifft sowohl die Gestaltung der Messehalle als auch die Inhalte der Messe. Nicht umsonst haben wir der PIETA den Untertitel „Eine Branche auf neuen Wegen“ gegeben. Die Angebote der Aussteller werden vielseitiger und kreativer. Wer am Markt bestehen will, muss seine Produkte und Dienstleistungen entwickel und diese auch darstellen.

 

adeo-online: Und wie ist der Ausblick in die Zukunft?

Ulrich Finger: Wir haben für die PIETA einen 2-jährigen Rhythmus gefunden und werden diesen auch beibehalten. Die Beobachtung der Branche und der Kontakt zu den Fachleuten sind unabdingbar, wobei wir natürlich auch auf Fachberatung angewiesen sind. In Vorbereitung der PIETA sind wir immer wieder erstaunt, wie viele Menschen sich mit dem Themen Bestattungskultur beschäftigen, so dass die eine oder andere Idee, z.B. für Sonderausstellungen oder Vorträge, auf unserer Messe zum Tragen kommen kann.

 

adeo-online: Sie nennen die PIETA mit aller Bescheidenheit das Branchentreffen in Ostdeutschland. Wie viel Europa und Internationalität steckt in der PIETA 2015?

Ulrich Finger: Diese Aussage bezieht sich eher auf den Standort Dresden, also im östlichen Teil der Bundesrepublik. Die PIETA wird in diesem Jahr einen Rekord an Ausstellern verzeichnen. Insgesamt sind über 110 Aussteller der Bestatter-, Krematorium- und Friedhofsbranche aus dem gesamten Bundesgebiet, aus Österreich, der Niederlande, Polen, der Schweiz, Tschechien und aus Italien vertreten. Man kann längst von einem Mitteleuropäischen Branchentreff sprechen. Bei der letzten PIETA 2013 konnten wir Besucher aus insgesamt 15 Ländern Europas begrüßen. Wir freuen uns auch darüber, dass zunehmen Fachbesucher aus Skandinavien den Weg nach Dresden finden.

 

adeo-online: Sagen Sie uns doch etwas zur Fotoausstellung „Augenblick Ewigkeit“

Ulrich Finger: Die Landeshauptstadt Dresden hat uns die genannte Ausstellung angeboten. Sie ist aus zwei Fotowettbewerben hervorgegangen und zeigt die ansprechendsten und außergewöhnlichsten Impressionen von Dresdner Friedhöfen mit begleitenden Textbotschaften. Herausgeber ist der Evangelisch-Lutherische Kirchenbezirk Dresden.

 

adeo-online: Überhaupt bietet die PIETA viel mehr als „nur“ eine Fachmesse. Zur Fotoausstellung haben Sie bereits etwas gesagt – was bietet die PIETA 2015 ihren Besuchern noch so an?

Ulrich Finger: Sonderausstellungen stehen als bereichernder Bestandteil einer Fachmesse. So wird es darüber hinaus auch noch Eine Fotoausstellung mit dem Titel „momente – augenblicke des lebens“ geben. Ein privater Sammler greift in seine „Schatzkiste“ und zeigt eine Vielzahl von Exponaten der Bestattungskultur aus 7 Jahrhunderten. Studenten der Kunsthochschule präsentieren die Nachbildung eines berühmten Grabmals in Originalgröße. Nicht zuletzt stellt uns ein Bestatter seine vollkommen restaurierte 120 Jahre alte Pferdekutsche als Blickfang zur Verfügung.

Wir freuen uns auch, dass in diesem Jahr die Angebote der Aussteller für die Friedhofs- und Krematoriums-Branche so vielfältig ausfallen. Erstmalig wird auf der PIETA eine von mehreren Bildhauern und Steinmetzen gearbeitete Grabmalanlage für zukunftsfähige Gemeinschaftsgräber zu sehen sein.

Ich kann der Branche nur empfehlen, einen Besuch der PIETA 2015 einzuplanen und gleichzeitig unsere wunderschöne und blühende Stadt wiederzusehen bzw. kennenzulernen. In der schönsten Jahreszeit bietet Dresden unzählige Attraktionen, nicht zuletzt finden zeitgleich die Dresdner Musikfestspiele statt. Also die Verbindung von Arbeit und dem Erleben einer charmanten, modernen und auch traditionsbewussten Stadt.

adeo-online: Herr Finger, vielen Dank für das Interview und viel Erfolg mit der Pieta 2015

 

Umfassende Informationen zur Stadt, zur MESSE DRESDEN und zur PIETA, zu den anwesenden Ausstellern, Fachvorträgen sowie Öffnungszeiten, Anfahrtsbeschreibung und touristischer Programme in der Stadt finden sie unter www.pieta-messe.de

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