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Messe aveExpo findet nicht statt

19.10.2010
Keine Bestatterfachmesse in Berlin
Messe aveExpo findet nicht statt
Fachmesse aveExpo musste abgesagt werden

Ursprünglich sollten sich vom 14. bis zum 16. April 2011 auf dem Gelände der Messe Berlin die Pforten für die Bestattungsbranche öffnen – ursprünglich. Nun wurde die geplante Messe aveExpo 2011 abgesagt. Diese Information liegt adeo-online vor. Der Projektmanager Matthias Jahns bedauert diesen Schritt sehr und fügt gegenüber adeo-online hinzu:

„Zwar stieß die aveExpo als verbandsübergreifende Messe für das Bestattungswesen auf großes Interesse, doch bis heute meldete sich nur eine mäßige Anzahl von Ausstellern aus dem Inland verbindlich zur Teilnahme an. Die Absage fällt uns schwer, da wir sehr viele Interessensbekundungen erhielten und im In- und Ausland große Aufmerksamkeit für dieses Projekt erzielten. Da die gegenwärtig vorliegende Anzahl der verbindlichen Anmeldungen aus dem Inland unseren Qualitätsanspruch an eine Messe jedoch nicht erfüllt, sehen wir uns zu diesem Schritt veranlasst. Mit einer kleinen Veranstaltung oder einer überwiegend vom Ausland getragenen Messe würden wir weder den Ausstellern noch den Besuchern gerecht werden.“

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3 Kommentare
  1. Doreen Peter sagt:

    Die Iniatatoren der Ave Expo haben sich scheinbar nicht genau über den Markt an “ Bestattungs- sowie Hersteller und Hausmessen“erkundigt.

    Sonst wäre dieses Unterfangen wohl im Keim erstickt worden.
    Ich bin ein Befürworter von Messen aber in den letzten Jahren hat sich zuviel in diesem Bereich entwickelt.
    Es gibt etliche Unwissende die denken sie können in unserem Metier “ der dunklen Branche “ noch Geld verdienen.
    Fakt ist, dass durch mehr Messen nicht mehr an Kunden gewonnen werden kann und die Aussteller sich wohl überlegen müssen, an welcher Messe sie teilnehmen werden oder können, ebenso wie die Kunden.
    Denn für alle Seiten ( ob Besucher oder Aussteller ) ist eine Fachausstellung immer mit Kosten verbunden, die beglichen werden müssen.
    Wobei der Aussteller die Hoffnung in sich trägt die Kosten durch ein gutes Geschäft auszugleichen.
    Letztendlich geht es aber um mehr, denn auch Kundenbindung ist wichtig ebenso wie das avancieren von Neukunden.
    Ob sich dieses rechnet ist erst viele Jahre später ersichtlich.
    Aber wer will schon rote Zahlen schreiben……
    Unsere Branche ist zäh und langsam, neue Produkte brauchen viel Zeit um sich durchzusetzen, ein Bestatter muß sich erst an einen neuen Hersteller gewöhnen.
    Sprich es muß Vertrauen aufgebaut werden, das geht nicht von heute auf morgen.
    Das gleiche gilt für die Messegesellschaften, man braucht einen “ langen Atem “ um am Ball zu bleiben.
    Unsere bekannten zweijährigen Messen wie die Devota, Pieta, die Forum können davon ein Lied singen.
    Profitieren kann die BEFA von ihrer 5 Jahresfrist, dadurch hat sie immer ein gutes und zahlreiches Ausstellerverzeichniss aufzuweisen das vom Fachpublikum mit hoher Besucherzahl honoriert wird.
    Ich bin dafür, dass sich der Markt selbst bereinigt sprichwörtlich sich die Spreu vom Weizen trennt, damit die gefestigten Messegesellschaften diesen hohen Druck verlieren und wieder zu neuen Ufern schwimmen können.

    Doreen Peter

  2. Doreen Peter sagt:

    Neue Bestattungsmesse, ist das nötig?

  3. Vinschen sagt:

    Sehr geehrte Frau Doreen Peter,
    vielen Dank für Ihren ehrlichen und ausführlichen Kommentar.
    Sie treffen mit Ihren Ausführungen genau ins „Schwarze“.

    Danke, Bruno Vinschen

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