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Must-have oder Hype? – Social Media für Bestatter Teil 2

11.09.2014
Ein Blogbeitrag von Birgit Aurelia Janetzky
Must-have oder Hype? – Social Media für Bestatter Teil 2
(Foto: Vinschen)

Die bekannten großen Social Media Plattformen habe ich in meinem letzten Beitrag vorgestellt.  Heute stelle ich einige andere, vielleicht weniger bekannte Online-Kanäle vor. Welche werden für das eigene Unternehmen in Zukunft besonders wichtig sein werden? Bei dem Tempo mit dem sich die Angebote und die Aufmerksamkeitsströme im Internet verändern, würde es einem Blick in die Glaskugel gleichen, wollte man tragfähige Prognosen abgeben. Aber es lohnt sich, zumindest einen Blick auf diese weiteren Möglichkeiten zu werfen.

YOUTUBE
Viele Experten zählen auch die Videoplattform YouTube zu den Social-Media-Werkzeugen. YouTube ist so etwas wie ein eigener Fernsehkanal im Netz. Videos werden von der recht aktiven Community bewertet und kommentiert und lassen sich auf anderen Webseiten einbinden. Die Aufmerksamkeit steigert sich durch die bewegten Bilder um ein Vielfaches Je nach eigener Strategie liegt der Schwerpunkt auf Unternehmensfilmen, Interviews, Werbespots oder Event-Videos.

Fazit: Wer als Selbstständiger hier erfolgreich sein möchte, braucht entweder eine gute Videomarketingagentur (aufwändig, recht hohe Kosten) oder produziert die Inhalte selbst. Auch dafür sind einige Investitionen nötig und natürlich der Spaß an solchen Produktionen. Inzwischen gibt es eine Reine von vielen kostenlosen Online-Programmen für Screencasts, Schnitt und Vertonung.
Internet: www.youtube.com
Best Practice: Ein einigermaßen aktives Profil auf YouTube betreibt die Trauerhilfe Schmidt Bestattungen. Anregung: den kryptischen Benutzername aktualisieren. Vorreiterin auch auf YouTube ist die Preisträgerin Barbara Rolf.

 

PINTEREST
Pinterest ist eine Online-Pinnwand, an der man all Fundstücke aus dem Web geordnet nach Themengebieten „anpinnen“ kann. Pinterest ist nicht nur zum privaten Gebrauch geeignet. Auch Firmen und Freiberufler, können auf sich aufmerksam machen. Die Plattform lebt von schönen Bildern und ist besonders interessant für Leute, die gerne visuelle Inhalte gestalten. Rechtlich gibt es allerdings einiges zu beachten: lädt man eigene Bilder hoch, tritt man durch die Akzeptierung der AGBs umfassende Nutzungsrechte ab.

Fazit: Das Einrichten ist recht leicht. Es erfordert aber einigen Aufwand, sich eine Community um den eigenen Account herum aufzubauen. Denn Pinterest funktioniert nur mit einem regen Austausch und Kommentieren von Inhalten. Die Teilen-Funktion ermöglicht eine breite Streuung von Inhalten.
Internet: www.pinterest.com
Best Practice: Das Bestattungshaus Makiol stellt sich über verschiedene Pinwände anschaulich mit stimmungsvollen Bildern vor: angebotenen Produkte, Informationen zu Grabarten, Neuigkeiten und Veranstaltungen.

 

INSTAGRAM
Instagram ist eine App für Smartphones, mit Fotos sehr einfach geteilt und auf Dienste wie Facebook, Twitter, Tumblr usw. weiterverteilt werden können. Fotos können Aufmerksamkeit erregenden, Veranstaltungen dokumentieren, zur visuellen Teilhabe einladen. Bilder erscheinen chronologisch nacheinander, als eine Art Bilderblog. Es gibt keine Galeriefunktion. Das “Teilen” von Inhalten anderer Nutzer ist nicht möglich, es wird nur das Hochladen eigener Fotos und Videos unterstützt. Im Browser lassen sich zwar Bilder anschauen, das Hochladen funktioniert aber ausschließlich über die Instragram-Smartphone-App.

Fazit: Instagram ist ein sehr einfach zu bedienendes Netzwerk, das eine unkomplizierte Dokumentation eigener Aktivitäten ermöglicht. Besonders geeignet für mobile Zielgruppen.
Internetwww.instagram.com
Best Practice: Hier finde ich kein Profil aus der Branche, das die Plattform nutzt.

 

FLICKR
Die Foto-Community von Yahoo besitzt eine große Community, die anders als bei den recht neuen Anbieter Instagram und Pinterest über die Jahre gewachsen ist. Flickr bietet viele Funktionen zum Hochladen, Anzeigen und Präsentieren von Fotos und kurzen Videos. Große Fotobestände lassen sich durch Alben, Sammlungen und Tags gut. Für Flickr gibt es viele Schnittstellen zu Web-Redaktionssystemen und Blogs.

Fazit: Der Aufwand für Einrichtung und Pflege ist gering. Der Standardaccount ist kostenlos, der werbefreie Premium-Account ist für $49.99 pro Jahr zu haben.
Internet: www.flickr.com
Best Practice: Hier finde ich kein Profil aus der Branche, das die Plattform ansprechend nutzt.

 

FOURSQUARE
Der ortsbasierten Onlinedienst funktioniert über GPS. Der Foursquarenutzer legt ein persönliches Profil an. Über die App auf dem Smartphone werden mögliche Orte an gezeigt, an denen der User sich einchecken kann. Regelmäßige Status-Meldungen lassen sich auf anderen Kanälen wie Facebook und Twitter verbreiten. Wenn aktiviert, sollte man App im Auge behalten, damit nicht ungewollt Standortdaten übermittelt werden.

Fazit: Das Geolocation-Netzwerk wird bisher in Deutschland wenig genutzt. Ob eine sinnvolle branchenspezifische Nutzung möglich ist, darüber gibt es noch keine Erfahrungen.
Internet: www.foursquare.com
Best Practice: Hier finde ich kein Profil aus der Branche, das die Plattform nutzt.

Je nach Größe der Firma  und den Zielen, mit denen man seine Social-Media-Maßnahmen verfolgt sind unterschiedliche Kanäle wichtig und können passend zur jeweiligen Strategie zusammengestellt werden. Die bilderbasierten Dienste werden bisher in der Bestattungsbranche wenig genutzt, dabei kann man gerade mit Bildern Stimmungen vermitteln und die Menschen emotional ansprechen.

 

 

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