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Mut an den letzten Schritt zu denken „Bestattungsvorsorge – eine Sorge weniger“

13.05.2015
Bundesweite Plakataktion vom 8.-21. Mai
Mut an den letzten Schritt zu denken „Bestattungsvorsorge – eine Sorge weniger“

Haben Sie schon für Ihre Bestattung vorgesorgt? Mitten im Leben denkt niemand gerne an den Tod. Doch im Sterbefall muss heute jeder Mensch für seine eigene oder die Bestattung seiner Angehörigen selbst aufkommen. Wie die Finanzen im Todesfall aussehen, ist angesichts eventuell anfallender Pflege- und Heimkosten kaum vorherzusehen. Wer vorsorgt, entlastet seine Angehörigen. Bestattungsvorsorge bedeutet aber auch, die eigenen Wünsche für die dereinstige Bestattung inhaltlich und finanziell abzusichern.

Bestattungsvorsorge beim zertifizierten Bestatter

Unter der Überschrift „Bestattungsvorsorge: eine Sorge weniger – machen Sie einen Vorsorgetermin bei Ihrem zertifizierten Bestatter“ startet am 8. Mai eine bundesweite Großplakat-Aktion. Zusammen mit dem Bundesverband Deutscher Bestatter e. V. (BDB) weisen zertifizierte und ausgezeichnete Bestattungsunternehmen damit bis zum 21. Mai auf ein immer wichtiger werdendes Thema hin: die Planung und finanzielle Absicherung der dereinstigen Bestattung.

Bestatter bieten sogenannte Bestattungsvorsorgeberatungen an. Im Beratungsgespräch lassen sich alle Fragen zum Thema Bestattungsvorsorge offen und vertrauensvoll besprechen. Die individuellen Wünsche und Vorstellungen jedes einzelnen sind dabei maßgebend.

Die Wahl des richtigen Bestatters

Bei der Wahl des richtigen Bestatters bietet das Qualitätssiegel „Markenzeichen“ des BDB eine objektive Entscheidungshilfe. Bestatter, die das „Markenzeichen“ führen, haben ihre berufliche und ihre persönliche Qualifikation nachgewiesen und sind somit verlässliche Experten im Bereich der Bestattungsvorsorge, aber auch in allen Angelegenheiten des Trauerfalls.

Markenzeichen – ein Siegel für Qualität, Garantie und Vertrauen

Das „Markenzeichen“ des BDB blickt auf eine mehr als 50‐jährige Tradition zurück. Die Voraussetzungen für die Führung des „Markenzeichens“ wurden dabei ständig weiterentwickelt. Heute ist es erforderlich, neben einer abgeschlossenen Ausbildung zur Bestattungsfachkraft, zum Geprüften Bestatter oder zum Bestattermeister besondere persönliche und betriebliche Vorgaben zu erfüllen. Dies garantiert eine fachlich einwandfreie Dienstleistung zu fairen und angemessenen Preisen. Seit 2009 ist das Markenzeichen nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert. Diese Zertifizierung ist der weltweit bekannteste Standard für Qualitätskontrollen. Alle Markenzeichen-Betriebe unterliegen einer ständigen Kontrolle durch unabhängige Prüfer des TÜV Rheinland/LGA InterCert.

Ein Markenzeichen‐Bestatter ist verpflichtet, bei einem Bestattungsvorsorgegespräch den Interessenten umfassend zu beraten, die Wünsche in einem schriftlichen Vertrag abzufassen und vereinnahmte Gelder in unabhängiger Weise, verzinslich und insolvenzfest anzulegen.Finanzielles regeln

Für die Finanzierung der dereinstigen Bestattung bieten zertifizierte Bestattungsunternehmen zwei zuverlässige Möglichkeiten an:

  • Bei der Deutschen Bestattungsvorsorge Treuhand AG kann der Vorsorgende die vereinbarte Summe als Treuhandvermögen sicher anlegen. Das eingezahlte Kapital ist durch die Bürgschaft eines namhaften deutschen Kreditinstituts zusätzlich geschützt.
  • Das Kuratorium Deutsche Bestattungskultur e.V. bietet gemeinsam mit der Nürnberger Versicherung Sterbegeldversicherungen und Bestattungsvorsorgepakete an, die sowohl die finanzielle Situation und als auch individuelle Wünsche berücksichtigen.

In beiden Fällen ist das für die dereinstige Bestattung angelegte Geld sicher vor einem etwaigen Zugriff des Sozialamtes. Über www.bestatter.de finden Sie bundesweit qualifizierte Markenzeichen- Bestatter, die Ihnen bei allen Fragen zur Bestattungsvorsorge hilfreich zur Seite stehen.

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5 Kommentare
  1. Alfred Köther sagt:

    Typisch für den Bestatterverband!

    Der Verband vergisst wieder einmal, dass es neben den „Premium-Mitgliedern“ (Fachzeichenbetriebe) werden als die verantwortungsbewussten Bestatter dargestellt; der große Anteil der Mitglieder, der sich (bewußt) gegen das Fachzeichen und die damit verbundenen Kosten entscheidet ist anscheinend nicht systemrelevant und somit nicht erwähnenswert.
    Die Beiträge von uns werden aber gern genommen.

  2. Stefan sagt:

    Lieber Kollege, du sagst es doch selber: Du hast dich bewusst gegen das Fachzeichen entschieden. Wegen der Kosten (Lizenztgebühren aber auch interner Aufwand).
    Meines Wissens wird DIESE Plakataktion auch NUR von den Fachzeichen-Gebühren bezahlt und eben nicht von allen Mitgliedern.

    Kein Grund zu meckern also.

  3. Hinderlich Herry sagt:

    Schade das nur Fachgeprüfte Bestatter genommen werden, andere die schon zig Jahre den Beruf würdevoll betreiben bleiben auf der Strecke.

  4. Alfred Köther sagt:

    Lieber Stefan,

    Deine Argumente sind richtig und nachvollziehbar.
    Das die Kosten für die Kampagne aus den Beiträgen bestritten werden ist auch klar, aber wo macht der Bestatterverband einmal vernünftig Werbung für alle seine Mitglieder oder (und das ist noch wichtiger) spricht für alle?

    Wenn irgendetwas von diesem verband kommt, dann heisst es immer nur Fachzeichen Fachzeichen, Fachzeichen.

    Hier zeigt sich eine deutliche Schieflage.
    Das war mein Anliegen.

  5. Fabian Wroblowski sagt:

    Vieleicht sollte man unter den Plakaten einen Zusatz schreiben wie bei einer Medikamentenwerbung.
    Zu Risiken und Nebenkosten die sie alle mitbezahlen, fragen sie einen nicht zertifizierten aber Qualitativen Bestatter Ihres Vertrauens.

    Ich selber war lange Jahre in der Pflege wo immer nach Standards gearbeitet wurde und wie toll ist heute die Pflege.
    Wer nach ISO arbeitet also nach Standard kann laut NORM da ja alles immer den gleichen Standard entsprechen soll nicht individuell begleiten.
    Es sei den er dokumentiert das…. wer schreibt der bleibt…..

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