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Mutgeschichten

28.04.2015
Ein Blog-Beitrag von Barbara Rolf
Mutgeschichten
Foto: Dr. Anne-Katrin Hillebrand

Seit einigen Wochen gehen wir mit einem Wort, mit einem Thema um: MUT.

Wir haben festgestellt, dass wir durch unsere Arbeit immer wieder Menschen begegnen, die beeindruckende Geschichten zu erzählen haben, – aus ihrem eigenen Leben oder aus dem Leben des Menschen, der gestorben ist. Da gibt es viel Erstaunliches, Respektables, Berührendes, Erschütterndes, Mutmachendes, Beeindruckendes. Nicht nur in den Leben der „Großen“ und „Berühmten“ spielt sich Großes, Beachtliches und Weltbewegendes ab, sondern im Leben eines jeden Menschen.

 

Viele Menschen sind mutig (inzwischen glaube ich, dass alle Menschen – auf ihre Weise – mutig sind) und sind sich dessen nicht bewusst.

Viele Menschen haben Dinge getan oder gesagt, die ganz viel verändert und angestoßen haben, die zum Wendepunkt wurden für sie selbst oder für andere. Aber sie halten sich für mehr oder weniger unbedeutend.

Was wir an anderen toll und mutig finden, können wir schnell sagen. Aber wie ist es mit uns selbst?

Was ist Mut überhaupt? Und wie muss ein Schritt sein, um als mutig bezeichnet werden zu können?

 

Für den einen ist ein Fallschirmsprung mutig, für den anderen eine Unternehmensgründung. Manch einer muss all seinen Mut zusammennehmen, um mit der Straßenbahn oder mit einem Aufzug zu fahren, viele Menschen brauchen Mut, um in eine Prüfung zu gehen oder zum Arzt. Wer hat den Mut, sich selbst zu verwirklichen, ohne nach dem zu fragen, was andere erwarten, was vernünftig ist und finanziell sinnvoll? Vermutlich braucht es Mut, zu sterben, über eine Schwelle zu gehen, deren Dahinter man nicht kennt. Und vermutlich braucht es Mut, geliebte Menschen gehen zu lassen. Viele kostet es Mut, „Entschuldigung“ zu sagen oder „Ich liebe dich“ oder „Ich brauche Hilfe“.

 

Wir wollen mehr erfahren, noch tiefer einsteigen in dieses große Thema. Darum haben wir ein Projekt ins Leben gerufen und uns auf die Suche nach Mutgeschichten begeben.

 

Sie sind herzlich eingeladen, eine Ihrer Mut-Geschichten aufzuschreiben oder uns zu erzählen, um damit anderen Mut zu machen. Was war ein mutiger Schritt in Ihrem Leben? Warum war der Schritt für Sie mutig? Was hat sich in Ihrem Leben durch diesen Schritt verändert? Wie blicken Sie heute auf diesen Schritt zurück?

 

Schicken Sie uns Ihre Geschichte (max. 1 Din A4 Seite) bis zum 22.06.2015 an: kontakt@mutige-schritte.de oder an Bestattungen Rolf, Bruno-Jacoby-Weg 8, 70597 Stuttgart. Wir können Ihre Geschichte auch für Sie aufschreiben. Vereinbaren Sie einfach einen Termin mit uns (Tel. 0711 67321471). Aus allen Einsendungen wählen unsere Leser 12 Geschichten aus, die in Form eines Kalenders für das Jahr 2016 veröffentlicht werden. Die Geschichten und ihre Autoren werden am 16.10.2015 in unseren Räumen vorgestellt. Begleitet wird die Veranstaltung von einer Ausstellung mit Fotografien der 12 Autoren, aufgenommen von Franziska Molina.

Es lesen:
Martin Klumpp, Prälat i. R.
Rolf Balling, Organisationsentwickler und Coach
Dr. Kerstin Gernig, Autorin und Coach
Barbara Rolf, Bestattungen Rolf

 

Mehr Infos zu dem Projekt und die Möglichkeit, sich darüber auszutauschen, gibt es hier:

Facebookseite: https://www.facebook.com/mutigeschritte

Blog: www.mutige-schritte.de

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2 Kommentare
  1. Da fällt mir doch gleich das Büchlein „mutig, mutig“ von Lorenz Pauli und Kathrin Schärer ein:

    http://www.amazon.de/mutig-Lorenz-Pauli/dp/3715205180/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1430340545&sr=8-1&keywords=mutig%2C+mutig

    Große Weisheit und nicht nur für Kinder.

  2. Isabella sagt:

    Eine wunderbare Seite und ein tolles Projekt.
    Herzliche Grüße 🙂

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