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Otto Kurt Hollmann Spezialwäschefabrik GmbH und peka Verlags-GmbH entwickeln gemeinsam ein neues, innovatives Produkt

18.04.2011
Otto Kurt Hollmann Spezialwäschefabrik GmbH und peka Verlags-GmbH entwickeln gemeinsam ein neues, innovatives Produkt
Die Geschäftsführer von "okh", Otto Kurt Hollmann und Christian Walther (Fotos: okh)

Unterschiedlicher könnten die beiden Unternehmen kaum sein. Die Otto Kurt Hollmann Spezialwäschefabrik GmbH greift auf eine 130-jährige Erfahrung zurück und produziert u. a. Decken und Sargpolster. Das Unternehmen ist eine bekannte Größe in der Bestattungsbranche und hat seinen Sitz in Bremen. Die peka Verlags-GmbH mit Firmensitz in Gauting ist einer der führenden Anbieter von Trauerdrucksachen. Dass Bremen in Norddeutschland liegt, dürfte hinreichend bekannt sein – Gauting aber liegt südwestlich von München, also tief im Süden. Berührungspunkte zwischen beiden Unternehmen gab es in der Vergangenheit eher nicht. Was kann schon Spezialwäsche mit Trauerdruck, oder umgekehrt, zu tun haben? Die geografische Entfernung könnte kaum größer sein – wie also kommen OKH und peka zusammen?

Erst auf dem zweiten Blick erkennt man Gemeinsamkeiten: Beide Unternehmen sind in der Bestattungsbranche bekannt und anerkannt, beide stehen für hochwertige Produkte und Qualität. Eine sehr gute Logistik und hohe Kundenzufriedenheit sind weitere gemeinsame Merkmale. OKH ist, mit eigenen Worten, in ganz Europa zu Hause, die Produkte aus dem Hause peka finden sich sogar weltweit in über 50 Ländern. Solche Alleinstellungsmerkmale fallen einem nicht in den Schoß, sie sind hart erarbeitet. Und sich auf seinen Lorbeeren ausruhen kann man in keiner Branche – also gilt es sich immer weiterzuentwickeln, Produkte und Prozesse zu verbessern. Und das ist das verbindende Element von OKH und peka: die Bereitschaft zur Innovation.

Der Bestattungsbranche und ihrer Zulieferindustrie wird oft nachgesagt, sie sei zu wirklichen Innovationen nicht fähig. Diese Aussage trifft nur bedingt zu, denn die Möglichkeiten in der Branche sind begrenzt. Dennoch zeigen kundenorientierte und strategisch gut aufgestellte Unternehmen immer wieder, dass sie zu neuen Ideen und Innovationen in der Lage sind. So zum Beispiel OKH und peka, die nach einem einjährigen Entwicklungsprozess am 26. März 2011, auf der Messe Forum in Hamburg ihre Produktneuheit erstmalig präsentiert haben. Die Idee ist, den Trauernden einen optischen Rahmen zu geben, der ihnen Orientierung ermöglicht. Mit vier Bildmotiven geht die Kooperation zwischen OKH und peka auf den Markt. Ein vom Kunden zuvor gewähltes Bildmotiv findet sich auf allen Trauerdrucksachen und genau dieses Bildmotiv findet sich auch auf der Bestattungswäsche wieder. Die Trauergemeinde findet dieses sinnbildliche Motiv optisch immer wieder aufgegriffen und empfindet unbewusst Halt und Orientierung, denn alles auf der Trauerfeier gehört zusammen – dies ist das Leitmotiv. Die Bildmotive sind gezielt ausgewählt und haben einen künstlerischen, gleichzeitig aber symbolkräftigen Charakter. Sie sind nicht religiös geprägt, sondern entsprechen vielmehr dem Trend zu weltlichen Motiven, die bei den Bestattern vermehrt nachgefragt werden.

 

 

Symbol für Unendlichkeit

 

Die Bilder sind offen und ermöglichen dem Trauernden, seinen Gedanken nachzugehen. Sie dienen als visueller Einstieg, der sich zu einer optischen Klammer erweitert, die einen umgibt, da das Motiv auf allen erdenklichen Trauerdrucksachen zu sehen ist und sich auch auf der Bestattungswäsche des Verstorbenen wiederfindet. OKH wollte seiner sachlichen, aber auch modischen Produktpalette noch etwas Künstlerisches hinzufügen.

 

Symbol für Ruhe

 

Die Idee der Kombination entstand in einem Gespräch mit Sabine Coners von Coners & Partner Training und Consulting: Warum sollte man die Druckmotive nicht auch auf der Bestattungswäsche anbringen? OKH zögerte nicht lange und sprach die peka Verlags-GmbH an. Winfried Pfefferlein von peka war sehr angetan und mehr als interessiert. Doch der Entwicklungsprozess gestaltete sich schwierig, obwohl die technischen Voraussetzungen heute gegeben sind. Dennoch hatten alle Beteiligten nach einem Jahr einiges vorzuweisen: eine neue Produktlinie, eine neue Kooperation und jede Menge Know-how. Der Geschäftsführer von OKH, Christian Walther, meint: „Zeitgemäße Wäsche ist unser Anspruch, damit werben wir aktuell. Ich denke aber auch, dass in der heutigen Zeit Individualität gefragt ist. Mit dieser Kooperation und diesem Produktpaket hoffen wir den aktuellen Zeitgeist zu treffen.“ Ein sicherlich guter Ansatz, den auch die Bestatter vor Ort spüren. Das Individuelle und Persönliche bei einer Bestattung wird von den Angehörigen immer mehr nachgefragt und ist sicher eine Entwicklung, die ihren Zenit noch lange nicht erreicht hat.

 

Symbol für Vergänglichkeit

 

Bei dieser Produktneuheit hat der Kunde die Möglichkeit, der Trauerfeier ein individuelles und gleichzeitig optisch einheitliches Erscheinungsbild zu geben. An weiteren individuellen Motiven wird aktuell noch gearbeitet. Winfried Pfefferlein ist überzeugt: „Wir haben in der Entwicklungsphase vieles gelernt und gute Ideen gehabt. Bei zwei so starken Partnern, die sich zudem auch noch hervorragend verstehen und gegenseitig ergänzen, bin ich mir sicher, dass wir mit unserer Produktinnovation erst am Anfang stehen.“ Die neue Produktpalette von OKH und peka wird in den kommenden Monaten auf diversen Messen vorgestellt. Zudem werden die Bestattungsunternehmen über die Innovation informiert, die sicher das eigene Angebot an den Kunden erweitern werden. Otto-Kurt Hollmann, Geschäftsführer von OKH, ist gespannt, wie die Branche reagieren wird, und meint: „Ich bin überzeugt von der Idee, die dem Zeitgeist mit Kunst und handwerklichem Können Ausdruck verleiht.“

 

 

 

Infos:

Otto Kurt Hollmann Spezialwäschefabrik GmbH

Gottlieb-Daimler-Str. 23

28237 Bremen

Tel.: 0421 – 694 56-5

Fax: 0421 – 6475 43

www.okh.de

E-Mail: info@okh.de

 

peka Verlags-GmbH

Grubmuelerfeldstraße 54

82131 Gauting

Tel.: 089 – 18 90 87 77-0

Fax: 089 – 18 90 87 77-99

www.peka-verlag.de

 

 

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