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Sind Frauen die besseren Bestatter?

29.02.2012
8. Hessischer Bestattertag in Gießen
Sind Frauen die besseren Bestatter?
Plenum Hessischer Bestattertag 2011 in den Giessener Messehallen (Foto: Ewert)

Im Frühjahr wird Gießen für zwei Tage zum Mittelpunkt der Bestattungsbranche. Am 27. und 28. April 2012 findet unter der Schirmherrschaft des hessischen Innenministers Boris Rhein in der Hessenhalle Gießen der mittlerweile 8. Hessische Bestattertag statt. Die Teilnehmer erwartet ein vielfältiges und anspruchsvolles Programm.

Der erste thematische Schwerpunkt des diesjährigen Branchentreffs ist die inhaltliche Auseinandersetzung mit dem hessischen Friedhofs- und Bestattungsrecht aus Anlass der anstehenden Evaluation dieses Gesetzes. In einer Podiumsdiskussion mit dem Titel „Bestattungsrecht im Spannungsfeld zwischen staatlicher Reglementierung und individueller Trauerarbeit“ diskutieren der Bestatter Werner Kahrhof aus Darmstadt, der Leiter der Privaten Trauerakademie in Bergisch Gladbach, Fritz Roth, sowie der Vorsitzende der Verbraucherinitiative Bestattungskultur Aeternitas e. V., Hermann Weber, über Zukunftsperspektiven der Bestattungskultur. Anschließend wird es unter Beteiligung von Landtagsabgeordneten von CDU, SPD, FDP und Bündnis 90 / Die Grünen konkret: „Gesetzgebung als Konsensfindung zwischen traditionellen Strukturen und gesellschaftlichem Wandel“ heißt das Thema der Diskussion zur Evaluation des hessischen Friedhofs- und Bestattungsgesetzes, wobei sich die Veranstalter des Bestattertages konkrete Aussagen zu den Wünschen und Forderungen des hessischen Bestattungsgewerbes erhoffen.

Dr. Michael C. Albrecht von der entera Umweltplanung & IT wird über „Ruhefrist und Leichenumsetzung auf dem Friedhof“ referieren und die Frage aufwerfen: „Was ist aus Sicht des Bestatters zu beachten?“

Zum Abschluss des ersten Tages heißt das Thema „Unentdeckte Verbrechen aufgrund mangelnder Fachkompetenz der Ärzte?“ Zur Qualität der ärztlichen Leichenschau diskutieren Prof. Dr. Dr. Reinhard Dettmeyer vom Institut für Rechtsmedizin des Universitätsklinikums Gießen und Marburg, der Bestatter Willi P. Heuse, die Referatsleiterin Friedhofs- und Bestattungsrecht im Hessischen Ministerium des Innern und für Sport, Rahela Welp, sowie Günter Brandt, Landesvorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Kriminalbeamter Hessen.

Der gemütliche Teil des 8. Hessischen Bestattertages findet dann beim „Hessischen Büfett“ in der Alten Klostermühle im Kloster Arnsburg statt.

 

„Der respektvolle Umgang mit dem Tod gehört zu einer aufgeklärten Gesellschaft und Sie als Bestatter haben meine höchste Anerkennung für Ihre Tätigkeit. Bei dem täglichen Umgang mit trauernden Menschen und durchaus auch schweren Schicksalen sind großes Einfühlungsvermögen, aber auch ein besonderer Sachverstand im Beruf gefordert. Der Hessische Bestattertag ist eine wertvolle Einrichtung für die Fortbildung in Ihrem Berufsstand und den Meinungsaustausch untereinander.“

Hessischer Innenminister, Boris Rhein

 

Der Samstag wird eröffnet mit einem Diskussionsforum zum Thema „Sind Frauen die besseren Bestatter? Eine Branche auf dem Weg vom maskulinen Handwerk zum femininen Dienstleistungsgewerbe“. Unter der Moderation von Dr. Kerstin Gernig und hr4-Journalist Klaus Pradella diskutieren das Bestatter-Geschwisterpaar Josef und Monika Meder aus Bad Kissingen, die Bestattermeisterin Alexandra Keine aus Mainz sowie Aeternitas-Vorsitzender Hermann Weber auf der Grundlage einer vom DIB in Auftrag gegebenen repräsentativen EMNID-Umfrage zu dieser Thematik sowie einer spontanen „Straßenumfrage“.

Im Anschluss informiert zunächst die Vorsitzende des Bundesverbandes Verwaiste Eltern in Deutschland e. V., Petra Hohn, zum Thema „Plötzlich ohne Kind – die Rolle des Bestatters bei der Trauerbewältigung“, bevor der Landesinnungsmeister der Steinmetz-, Stein- und Holzbildhauer-Innung für das Saarland, Holger Knopp, mit seinem Vortrag über „Orte, die gut tun – Grabstätten als wichtiger Ort der Trauerbewältigung“ den 8. Hessischen Bestattertag beschließt.

Abgerundet wird das diesjährige Branchenforum wiederum durch eine umfangreiche Produkt- und Dienstleistungspräsentation aus Industrie und Dienstleistungsgewerbe.

 

 

Informationen:

Hermann Hubing

www.bestattergewerbe.de

Tel.: 0641 – 97 525 14

 

Programm des 8. Hessischen Bestattertages in Gießen als PDF

 

 

Tagungsgebühr

120,00 Euro incl. MwSt. (90,00 € für Mitglieder von hessenBestatter / Bestatter rheinland-pfalz und DIB-Partnerbetriebe)

 

„Hessisches Büffet“

5,00 Euro incl. MwSt. (30,00 € für Mitglieder von hessenBestatter / Bestatter rheinland-pfalz und DIB-Partnerbetriebe) ohne Getränke

 

Teilnehmer aus einem Unternehmen erhält 10,00 € Rabatt auf die Tagungsgebühr

 

 

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