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Tankstelle für den Glauben: Die Kirchen-Messe Gloria beginnt am 25. Februar

13.02.2016
Von Markus Höck, Aichacher Zeitung vom 12.02.2016
Tankstelle für den Glauben: Die Kirchen-Messe Gloria beginnt am 25. Februar

Die Aichacher-Zeitung berichtet über die Messe GLORIA:

 

Augsburg – Glocken läuten scheinbar in der Ferne, die Klänge mischen sich mit der Melodie eines Kirchenliedes, die aus den Pfeifen einer Orgel dröhnt. Schwer legt sich Weihrauchduft in die Nase: Nicht der Hohe Dom zu Augsburg, vielmehr die Kirchen-Messe Gloria empfängt so ihre Besucher von Donnerstag bis Samstag, 25. bis 27. Februar, auf dem Gelände der Messe Augsburg.

Bereits zum vierten Mal bringen Aussteller ihre Angebote an Kirchenausstattung, Paramenten, religiösen Produkten und Devotionalien an den Lech. Doch ist die Gloria längst keine Fachmesse für Mesner und Kirchenverwalter mehr. Im Zentrum steht der gelebte christliche Glaube – und das spiegelt sich im ökumenischen Programm wider.
Der Kongress „Notraum/Raumnot“ greift auf der Gloria etwa das Thema „Beherbergung von Flüchtlingen“ auf. Der „Käuterpfarrer“ Pater Benedikt Felsinger gibt Gesundheitstipps unter dem Motto „Hing’schaut und g’sund g’lebt“. Theologe Johannes Hartl, Leiter des Gebetshauses Augsburg, spricht über das „Gebet – Schlüssel zu den Schätzen Gottes“ und unter der Überschrift „Nimm und lies“ werden neue Bücher, CDs und Sendungen für Christen vorgestellt.
Die Begegnung mit „farbigen Persönlichkeiten“ verspricht Organisator Michael Ragg. In jedem Fall spannend wird das Gespräch mit der Bestsellerautorin Martha Schad. Sie erzählt von ihrem neuen Buch, in dem es um die vier Frauen geht die neben den 140 Päpsten im Petersdom beigesetzt sind. Das Buch will sie im Herbst in Rom vorstellen. Auch die renommierte Psychotherapeutin Elisabeth Lukas wird die Gloria mit Beiträgen bereichern. „Sie macht sonst keine öffentlichen Aufritte mehr, nur für die Gloria“, erzählt Ragg.
Jeder Messetag beginnt um 9.30 Uhr mit einem Morgenlob und um 12 Uhr sind alles eingeladen zu einem Mittagsgebet. Eine „christliche Atmosphäre“ soll spürbar werden, erklärt Ragg. Den Gläubigen der Region empfiehlt er die Messe als eine „Tankstelle des Glaubens“. Gerade für Tagesausflüge sei die Gloria gut geeignet. „Es muss ja nicht immer die Weinprobe sein. Auch auf der Gloria kann man gepflegt Kaffee trinken oder essen“, meint Ragg. Anbieten würde sich für so einen Besuch der Samstag, 27. Februar. An diesem Tag ist der Eintritt für alle frei.

 

(Von Markus Höck / Quelle: Aichacher Zeitung)

 

 

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