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Bestattungsurnen das f r E I

15.11.2011
Individuelle Bio-Urnen für eine würdige letzte Reise
Bestattungsurnen das f r E I

„Bestattungsurnen das frEI“ verbinden die individuelle Gestaltung mit der Rückkehr zur Natur. „Einzigartig ist das Wort, das die  – Bestattungsurnen das frEI – am besten beschreibt“, sagt die Urnenmacherin und Künstlerin Rita Capitain, die mit diesen Urnen bereits seit sieben Jahren konsequent einen neuen Weg geht. Sie benutzt biologisch abbaubares Stärkematerial wie Cellulose, Gewebe oder Ähnliches, also nur Materialien aus der Natur, die vergänglich sind.

Der in sich geschlossene und stabile Urnenkörper hat im doppelwandigen Innendach eine Öffnung, durch die der Bestatter die Asche direkt einfüllen kann. Nach dem Einfüllen wird die Öffnung mit einem Hohlzylinder geschlossen, sodass keine Asche verloren geht. Die Urnen sind professionell hergestellt und entsprechen den neu angepassten Statuten vieler Friedhofsverwaltungen. Eine zusätzliche Aschenkapsel aus dem Krematorium wird durch diese Konstruktion überflüssig. „Dadurch ist nur noch ein einziges Urnengefäß erforderlich“, sagt Rita Capitain. Die Asche, die nach der Feuerbestattung des Leichnams entsteht, liege somit  „frei“ im Bauch der Urne. So sei auch der Markenname „Bestattungsurnen das frEI“ entstanden, erläutert die Urnenmacherin.

 

 

Der Gedanke, dass immer noch viele unvergängliche Aschenkapseln verwendet werden und eventuell nach Ablauf einer Grabstätte wieder ausgegraben und entsorgt werden müssen, mag dem einen oder anderen unwichtig erscheinen. Doch den meisten Menschen sicherlich nicht. „Sich mit der Erde verbinden zu wollen, das ist doch der Sinn einer Urnenbeisetzung im Erdreich“, sagt die Künstlerin. „ – Bestattungsurnen das frEI – dagegen können sich direkt mit der Erde verbinden“, fügt sie hinzu – „eben Asche zu Erde! Und das unmittelbar.“

In vieler Hinsicht symbolisieren die „Bestattungsurnen das frEI“ den Lebensweg eines jeden Menschen, entsprungen aus einer Eizelle bis hin zur Freigabe der Asche. Aus diesem Grund hat die Künstlerin die Eiform gewählt – womit sich denn auch der zweite Teil des Urnennamens erklärt. „Die Schale schützt, was vom Körper blieb – bis die Natur bereit ist, Urne und Asche aufzunehmen“, so fasst es die Künstlerin zusammen.

In ihrem neuen Atelier in NRW – zwischen Köln und Aachen – fertigt Rita Capitain die zunächst noch weißen Rohlinge von Hand. Die äußere Gestaltung der Oberfläche wird direkt zusammen mit den Auftraggebern besprochen, persönlich und individuell,  z.B. die Farbwahl, die Einarbeitung eines Fotos, Notenblatts oder Gedichts, ein Stück von einem Brief oder Stoff vom Lieblingskleidungsstück. „Jeder Mensch ist einzigartig und unverwechselbar“, formuliert Rita Capitain ihr Credo. Dies ist Anlass und Motivation die „Bestattungsurnen das frEI“ von Hand zu schaffen und zu gestalten. „Der visuelle Bezug zur verstorbenen Person wird hergestellt – seine Identifikation“, erläutert die 59-Jährige, die sich seit vielen Jahren mit der Herstellung von Urnen beschäftigt.

Zu jeder Urne gehört ein drei Meter langes Seidentuch, das ausschließlich mit Naturfarben gefärbt wird. Während der gesamten Zeit des Abschiednehmens umhüllt die Seide die „Bestattungsurnen das frEI“. Der Seidenschal fließt quer durch den geschlossenen Zylinder mitten durch die Urne. An den beiden Enden gleitet die Urne, gehalten von lieben Menschen, in die Erde. „Als sanfter Schleier fällt die Seide über die Urne und deckt diese in der Erde zu. Es ist der letzte Blick, der bleiben wird, und die Erinnerung an diesen besonderen Abschiedstag“, sagt sie und ergänzt: „Als Urnenmacherin ist es mir wichtig, dass die Trauergemeinde durch die Gestaltung der Urne erkennen kann, wer sich verabschiedet.“

Die „Bestattungsurnen das frEI“ wurden erstmals auf der Internationalen Bestattermesse Uitvaart 2004 in Utrecht vorgestellt. Sie eignen sich für Urnenbestattungen in der Erde oder in einer Urnenwand hinter Glas. „Und wenn es in Deutschland, so wie bereits in anderen Ländern, irgendwann möglich sein sollte, die Urne zu Hause aufzubewahren, sind die  – Bestattungsurnen das frEI – mit der kunstvollen und individuellen Ausstrahlung die ideale letzte Umhüllung“, sagt die Urnenmacherin. Oberhalb der Erde, für die Zeit des Abschiednehmens, bleiben die Urnen so erhalten, wie von ihr geschaffen, bis sie dann irgendwann ihrer Bestimmung zugeführt werden.

 

 

Informationen:

NEU ab 1. Dezember 2011

Atelier für Urnenkunst | Urnen das f r E I

Rita Capitain

52399 Merzenich-Golzheim | Im Hoverfeld 23

fon 02275 9199890 | fax 02275 9199847 | mobil 0175.1767399

atelier@rita-capitain.de | www.rita-capitain.de

 

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