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Vom Entscheiden und Prioritätensetzen

18.12.2013
Ein Blogbeitrag von Barbara Rolf
Vom Entscheiden und Prioritätensetzen
Franziska Molina

In der vergangenen Woche wollten und mussten wir viel Zeit und Aufmerksamkeit uns selbst widmen. So gab es einen ganzen Tag mit Coach Dr. Kerstin Gernig, der großartig war, Spaß machte, Impulse brachte und Energie schenkte. Viele Stunden mit dem Team zusammen sein, miteinander arbeiten, mehr voneinander erfahren, Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommen – das war ein schönes Erlebnis und ein wichtiges für Menschen, die Tag für Tag für andere da sind, beraten, helfen, zuhören…

Am Tag darauf genossen wir unser Advents- und Weihnachtmenü – auch das waren schöne und kostbare Stunden, in denen es einfach nur um uns ging.

Und dann erlebte unser junges Team zum ersten Mal einen Trauerfall in der Familie einer Mitarbeiterin, das Sterben des Vaters einer Kollegin. Anteil nehmen, mitfühlen, Rücksicht nehmen, ihre Arbeit übernehmen, damit sie die Zeit hat, die sie braucht, klären, was sie selbst tun und was sie in unsere Hände legen möchte. Auch das war und ist eine besondere, kostbare und wichtige Erfahrung für uns alle.

Uns selbst so viel Zeit zu schenken, das war eine gute, wichtige und richtige Entscheidung. Aber – wie das Wort schon impliziert – sich FÜR etwas entscheiden bedeutet zugleich, anderes loszulassen, sich GEGEN anderes zu entscheiden. Wie mein Professor für Moraltheologie einmal sagte: „Die Entscheidung für etwas ist zugleich die Scheidung von vielen anderen Möglichkeiten.“

Meiner Entscheidung für das Coaching, die Weihnachtsfeier und die Rücksichtnahme auf den Trauerfall unserer Mitarbeiterin fiel – neben einigen anderen Dingen – der Blogbeitrag für adeo zum Opfer, den ich dem Thema „Unsere Lieferanten“ widmen wollte. Das tut mir einerseits leid. Andererseits würde ich es wieder so machen.

Nun wünsche ich euch und Ihnen allen das Beste für die Advents- und Weihnachtszeit, einen guten Start in das Jahr 2014 und den Mut, Entscheidungen zu treffen, Wege mutig einzuschlagen, auch dann, wenn ein „Ja“ zu etwas ein „Nein“ zu etwas anderem bedeutet.

😉

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3 Kommentare
  1. Liebe Frau Rolf,

    was ich mit Ihrem Team beim Coaching erleben durfte, war eine besonders strahlende Perle: eine solche Kommunikations- und Feedbackkultur ist außergewöhnlich. Wie Sie Ihr Unternehmen – von einer Vision erfüllt – leiten und wie Sie – wohltuend achtsam – mit den Menschen umgehen, ist beeindruckend. Ein Team ist mehr als die Summe seiner Teile. Das (er)leben Sie gemeinsam. So kann Flow entstehen.

    Ihnen und Ihrem Team wünsche ich beflügelnde Momente,
    Kerstin Gernig

  2. Barbara Rolf sagt:

    Danke, Frau Dr. Gernig, für dieses Feedback und für Ihr Arbeiten mit uns in der vergangenen Woche!

  3. Liebe Frau Rolf,

    schön, dass es Menschen wie Sie gibt, die sich Zeit für das Wesentliche nehmen und in die Herzen hinein fühlen. Da bleibt dann eine geplante Aktivität eventuell auf der Strecke, doch die Mitmenschen, die unser Verständnis brauchen, fühlen sich dadurch wertgeschätzt.

    Vielen Dank
    Eveline Stalder

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