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Werde, was du kannst!

12.08.2014
Blogbeitrag von Dr. Kerstin Gernig
Werde, was du kannst!

Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird

Wer sind eigentlich die Vorreiter, Querdenker und Innovatoren, die zu Beginn des 21. Jahrhunderts die Zeichen der Zeit erkannt, die Trends gesetzt und ganze Branchen verändert haben? Drei außergewöhnliche Unternehmerinnen und Unternehmer, die als Quereinsteiger in der Bestattungsbranche für Aufsehen gesorgt haben, habe ich in meinem Buch „Werde, was du kannst! Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird“ porträtiert. Am Anfang jeder Innovation stand das Gespür für die Trends der Zeit, die Analyse der damit verbundenen Chancen und neuen Bedürfnisse.

Seitdem ich meine Stelle als Geschäftsführerin beim Kuratorium Deutsche Bestattungskultur in Düsseldorf aufgegeben habe, beschäftige ich mich im Klima der Start-Up-Metropole Berlin mit den aktuellen Trends und Innovationen, ungewöhnlichen Unternehmern und ihren außergewöhnlichen Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Das ist spannend, denn wir leben in extrem innovativen Zeiten! Die aktuellen Trends – von der Digitalisierung aller Lebensbereiche über die Erschließung neuer Nischenmärkte durch die Social Media bis zur Wiedereinführung menschlicher Dimensionen in effizienzgetriebenen Märkten – eröffnen zu Beginn des 21. Jahrhunderts vollkommen neue Chancen für Innovatoren und Selbständige, Querdenker und Entrepreneure. 21 außergewöhnliche Menschen, die diese Chancen genutzt haben, gewährten mir Einblicke in ihr Leben. Das Ergebnis meiner Interviews und Recherchen liegt jetzt als Buch vor: Werde, was du kannst! Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird.

Aus neuen Perspektiven

Wie kommt man auf die Idee, ein Buch über ungewöhnliche Unternehmerinnen und Unternehmer zu schreiben? Dank des demographischen Wandels sind die Babyboomer von einst die Midlifeboomer von heute. Und so habe auch ich mich mit den Erfahrungen als Hochschuldozentin, Geschäftsführerin und Chefredakteurin im Gepäck mit Ende vierzig als Business-Coach und Unternehmensberaterin selbständig gemacht. Durch diese Perspektivenwechsel – von der Wissenschaft in die Wirtschaft in die Selbständigkeit – weiß ich, was es bedeutet, Herausforderungen in unterschiedlichen Kontexten anzunehmen. Durch den Weg in die Selbständigkeit habe ich festgestellt, dass in Deutschland nur circa 12 Prozent als Selbständige und 88 Prozent als Angestellte arbeiten. Dieses nicht nur reale, sondern auch mentale Mischungsverhältnis prägt das Klima am Arbeitsmarkt. Deshalb habe ich mich auf die Suche nach ungewöhnlichen Unternehmern gemacht, die die Welt kreativ gestalten und ihren Beruf aus Berufung machen. Denn nichts ist erfüllender, als seine eigenen Fähigkeiten und Talente zu entfalten.

In Werde, was du kannst! Wie man ein ungewöhnlicher Unternehmer wird habe ich 21 ungewöhnliche Unternehmer und Unternehmerinnen porträtiert, die es gewagt haben, eigene Wege zu gehen, um die aktuellen Trends unserer Zeit – von der Digitalisierung bis zu neuen Nischenmärkten – erfolgreich für die Selbständigkeit zu nutzen. Sie haben sich vom Marketingmanager zum Transformationstherapeuten, vom Juristen zum Online-Parfümeur, vom Dirigenten zum Qigong-Meister, vom Mechaniker zum Lodge-Betreiber oder auch vom Bankdirektor zum Internetunternehmer gewandelt. Sie zeigen, wie man Umbrüche produktiv wendet. Es sind Aus- und Umsteiger, Erst- und Seriengründer, Querdenker und Abenteurer des Selbst.

Aus eigener Kraft

Alle haben aus eigener Kraft gegründet. Niemand hat ein Unternehmen geerbt oder übernommen. Sie hatten den Mut, tradierte Strukturen zu verlassen, um neue, unkonventionelle Ideen zu verwirklichen. Sie sind das Risiko eingegangen, damit auch scheitern zu können. Doch für sie stand fest: Werde, was du kannst! Das heißt auch: Wage, was du kannst! Für viele war der mutigste Schritt, die Festanstellung aufzugeben. – Mut wird belohnt. Jeder ist auf seine Weise erfolgreich geworden. Dafür mussten auch manche Krisen überwunden werden. Einige Unternehmer sind, bevor sie neu durchgestartet sind, durch persönliche Krisen gegangen: Ehekrisen, Sinnkrisen, Gesundheitskrisen. Andere mussten Krisen nach der Gründung bewältigen, die es in sich hatten, weil sie als Quereinsteiger Platzhirsche in etablierten Märkten gereizt haben oder auch weil sie der Zeit mit ihrer Idee voraus waren.

Werde, was Du kannst! beschreibt neun aktuelle Trends und zeigt, dass jeder aus seinen individuellen Fähigkeiten und Talenten etwas Außergewöhnliches machen kann, in alten oder neuen Berufen, mit oder ohne akademische Ausbildung, als digitaler Eingeborener oder digitaler Immigrant, als Handwerker oder IT-Experte, mit Anfang zwanzig oder auch in der Mitte des Lebens.

Man muss kein ungewöhnlicher Mensch sein, um ein ungewöhnlicher Unternehmer zu werden. Man muss nur offen sein für Perspektivenwechsel. Und genau dafür liefert das Buch vielfältige Anregungen. Als Coach bin ich überzeugt, dass nicht die Herkunft oder der Berufsweg entscheidend sind, sondern die eigene Haltung: lieber zu verändern als zu klagen, lieber unbeirrt den eigenen Weg zu gehen als auf ausgetretenen Pfaden zu bleiben. Im Zentrum des Buches steht, wie man durch einen Perspektivenwechsel das Beste aus seinen Fähigkeiten macht. Und wenn Sie neugierig geworden sind, dann heißt es jetzt Spot up! Oder auch: WerdeWasDuKannst.de

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen eine anregende und inspirierende Lektüre,

Kerstin Gernig

 

P.S. Werde, was Du kannst! erscheint am 26. August 2014 bei Murmann Publishers in Hamburg. Wer ein druckfrisches Exemplar erwerben möchte, maile mir für den Versand einfach seine Adresse: info@werdewasdukannst.de

 

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282 S., 24,99 €, ISBN 978-3-86774-383-9

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1 Kommentar
  1. Ich habe es jetzt vollständig gelesen und finde es ungemein bestärkend.
    Die Auswahl der im Buch vorgestellten Unternehmer spricht mich sehr an und ich konnte mir einige Scheiben für meine eigenen Unternehmungen abschneiden.
    Ich kann das Buch jedem Selbständigen wärmstens empfehlen.

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