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Wie innovativ ist Ihr Unternehmen?

19.02.2013
Ein Blogbeitrag von Dr. Kerstin Gernig
Wie innovativ ist Ihr Unternehmen?

Innovationen werden von Menschen gemacht. Und das bedeutet – ob für Traditionsunternehmen, Newcomer oder Quereinsteiger –, dass die Unternehmenskultur über die Innovationsfähigkeit eines Unternehmens entscheidet.

Was für ein Typ sind Sie? Setzen Sie lieber auf das Vertraute, Bewährte, Tradierte – oder weichen Sie gern einmal von den bekannten Wegen ab? Wer Umwege geht und ausgetretene Pfade verlässt, lässt sich auf Ungeplantes ein und macht dabei oft unerwartete Begegnungen, entdeckt Neues und verändert seine Perspektive. Doch Innovationen müssen nicht nach dem Zufallsprinzip erfolgen, sondern lassen sich planen.

Innovationsmanagement

Wer immer wieder dasselbe tut, weil es sich bewährt hat, kann keine neuen Ergebnisse erwarten. Doch Altbewährt heißt in Zeiten des rasanten Wandels – auch in traditionsreichen Branchen – noch lange nicht, dass ein Unternehmen damit für die Herausforderungen der Zukunft gut aufgestellt ist. Wer erkannt hat, dass der künftige Erfolg von der eigenen Fähigkeit zur Innovation abhängt, schafft in seinem Unternehmen eine Kultur der Offenheit und des Austauschs, die Innovationen fördert.

Wer nur das Bestehende optimiert, ist noch kein Innovator. Die stärkste Bremse für Innovationen ist in vielen Unternehmen die Angst vor Kontrollverlust. Der stärkste Motor für Innovationen ist hingegen die Lust am Ausprobieren und die Bereitschaft, aus Erfahrungen zu lernen.

Wenn nicht einer auf die Idee gekommen wäre, Kühlschränke zu bauen, würden wir noch immer Eis hacken oder andere – heute archaisch anmutende – Methoden zur Konservierung nutzen. Wenn nicht einer das Auto erfunden hätte, wären wir noch immer mit Kutschen unterwegs. Wenn nicht einer das Rad erfunden hätte, das Telefon, das Radio, das Fernsehen, das Internet – die Geschichte der Innovationen ist lang. Die Errungenschaften all dieser Innovationen wollen die meisten Menschen – wenn auch manchmal erst nach einer gewissen Anlaufzeit – gern nutzen, aber dafür möglichst selbst kein Risiko eingehen. Innovationen, gerne – aber bitte ohne Risiko, ist die Devise vieler Unternehmer.

Innovationstypologie

Man kann vier unterschiedliche Innovationstypen unterscheiden:

a) die aktiven Innovatoren
b) die passiven Innovatoren
c) die reaktiven Innovatoren
d) die Zufallsinnovatoren

Die aktiven Innovatoren haben das gesamte Unternehmen als Organismus im Blick und nicht nur einzelne Teilbereiche. Sie haben ambitionierte strategische Ziele, haben den Mut, Regeln zu brechen und Neues zu wagen und arbeiten mit Leidenschaft an neuen Ideen. Die Mitarbeiter haben Spaß an ihrer Arbeit, weil sie in bestehende Innovationsprozesse einbezogen werden oder eigene Projekte initiieren können. Diese Unternehmen reagieren rasch auf die sich wandelnden Marktbedürfnisse und gestalten die Märkte mit, zunehmend indem sie sogar ihre Kunden in Innovationsprozesse einbeziehen.

Die passiven Innovatoren hingegen haben Prozesse etabliert, mit denen sie Ideen ohne wirklich ambitionierte Ziele voranbringen. Für Innovationen werden wesentlich weniger Ressourcen zur Verfügung gestellt. Anstelle einer Unternehmenskultur der Leidenschaft dominiert eine patriarchalische Führungskultur, in der der Chef das Sagen hat. Mit einer passiven Innovationskultur lassen sich zwar Produkte und Dienstleistungen verbessern, aber keine großen Sprünge machen.

Die reaktive Innovationskultur reagiert auf Marktanforderungen oder Anordnungen der Geschäftsleitung, verfolgt aber keine ambitionierten strategischen Ziele. Es wird abgewartet, welche Innovationen am Markt Erfolg haben, um sie dann zu kopieren. In Branchen, in denen Geschwindigkeit keine Rolle spielt, kann man auch mit einer reaktiven Innovationskultur überleben. Doch die Neuen Medien stellen heutzutage eine Herausforderung für alle Branchen dar.

Und schließlich gibt es noch die Zufallsinnovatoren. Ohne strategische Konzepte entwickeln einzelne Mitarbeiter oder Teams neue Ideen, meist in ihrem unmittelbaren Wirkungsbereich. Das kreative Potenzial wird dabei aber nicht ausgeschöpft, da kreative Prozesse nicht strategisch in Gang gesetzt werden. Von Anreizen zum kreativen Denken ganz zu schweigen. Innovationen geschehen in diesen Unternehmen nicht aufgrund, sondern trotz der Kultur, also eben eher zufällig als geplant. In solchen Unternehmen werden Ideen selten aufgegriffen und fast nie weiterverfolgt, sodass die Motivation ambitionierter Mitarbeiter rasch nachlässt.

Welcher Typ sind Sie?

Geben Sie sich und Ihren Mitarbeitern kreative Freiräume? Führen Sie Innovationsworkshops in Ihrem Unternehmen durch? Beschäftigen Sie sich bereits mit dem Thema Multiplikatorenmarketing? Machen Sie aus Ihren Mitarbeitern, Kunden, Partnern, Zulieferern oder Dienstleistern Menschen, die sich für Ihr Unternehmen begeistern, und integrieren Sie sie in Ihre Innovationsprozesse? – Wie? Das verrät ein Innovationsworkshop. Nach dem Workshop verfügen Sie über eine klare Strategie, wie Sie durch Multiplikatorenmarketing die Ressource Aufmerksamkeit für Ihr Unternehmen steigern; Anregungen, um virtuos in der Social Media Welt mitzuspielen; außergewöhnliche Ideen, mit denen Sie Ihre Kunden für Ihr Reputationsmanagement gewinnen und konkrete Tipps, wie Sie aus Ihren Kontakten Fans, Liker und Empfehler machen.

 

 

Informationen:

Dr. Kerstin Gernig, Agentur für KommunikationsGestaltung

www.kommunikationsgestaltung.com

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